Stephansdom, Altstadt

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Der Stephansdom, von den Wienern »Steffl« genannt, ist das Wahrzeichen der Stadt schlechthin und darüber hinaus das bedeutendste gotische Bauwerk Österreichs. Seine Entstehungsgeschichte reicht bis 1147 zurück, als man hier eine erste Kirche weihte. Mit über zwei Millionen Wienbesuchern pro Jahr steht der Stephansdom ganz oben auf der Liste der Sehenswürdigkeiten: Traumhafte Ausblicke über die Stadt genießt, wer sich so wie wir, von einem Lift zur Pummerin in den Nordturm hinauf fahren lässt. Wer genügend Kondition hat kann auch den Südturm über 343 Stufen hochsteigen und das Stadtpanorama von der Türmerstube aus betrachten.
Die Pummerin ist die größte Glocke des Stephansdomes, sie wiegt 21 Tonnen und wurde aus dem Metall der erbeuteten Kanonen aus der Türkenbelagerung gegossen.
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Optisch beherrscht wird der Dom vom Satteldach des Längsbaus mit den farbig glasierten Dachziegeln.
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Innenansicht des Stephansdomes.
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Foto links unten: der Stephansdom vom Stephansplatz aus gesehen.
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Ursprünglich waren es Lohnwagen mit Kutscher. Heute sind die Fiaker nur noch Touristenattraktion - und eine teure dazu.
Während unseres Wienbesuches sind wir den Fiakern an ihren Stellplätzen mehrmals begegnet aber mit Touristen unterwegs haben wir nicht mal eine Handvoll gesehen. Im November bei nasskaltem Wetter macht das Fiakerfahren bestimmt keinen Spaß.
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Der Graben, ob Strasse oder Platz war nicht erkennbar, ist zusammen mit dem Kohlmarkt die eleganteste Einkaufs- und Flaniermeile Wiens. Hier sind die edelsten und teuersten Läden der ganzen Stadt zu finden.
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Eine kleine Seitenstrasse des Grabens führt zum Petersplatz und zur Peterskirche. Ursprünglich soll an dieser Stelle die erste Kirche Wiens gestanden haben. Mit dem Bau der heutigen Kirche wurde um 1701 begonnen.
Die Pestsäule (Foto unten rechts) am Graben ist die Einlösung des Versprechen von Kaiser Leopold I. für den Bau einer Säule, wenn die Pest, welche im Jahr 1679 in Wien wütete, abklingen würde.
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Am Kohlmarkt befindet sich die weltbekannte K. u. K. Hofzuckerbäckerei Demel. Einen Besuch dieser wahrscheinlich nobelsten Konditorei Wiens haben wir uns nicht nehmen lassen und haben, vorbei am original erhaltenen Eingangsbereich und dem Verkaufsraum, im Salon des 1. Stockes bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen die besondere Atmosphäre dieses Hauses auf uns einwirken lassen.
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Im Erdgeschoss befindet sich eine gläserne Backstube in der Besucher sehen können wie die Zuckerbäcker ihre leckeren Kunstwerke herstellen.
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Die Votivkirche an der Währingerstrasse liegt in unmittelbarer Nähe zur Universität. Errichtet wurde sie 1855-79 zum Gedächtnis an die Errettung Kaiser Franz Josephs I. beim Libényi-Attentat 1853.
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Ministerien sowie wirtschaftliche und anderen politische Schaltstellen von Stadt und Staat sind in der Reichsratstrasse und Umgebung versammelt.
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Foto unten links: das Burgtheater ist eine der bedeutendsten Bühnen Europas. Für einen Schauspieler ist es eine Ehre "Burgschauspieler" genannt zu werden.
Foto rechts unten: das neue Rathaus an der Ringstrasse wurde nach den Entwürfen von Friedrich von Schmidt im 19. Jahrhundert gebaut. In der Weihnachtszeit ist ein Besuch des Rathausplatzes mit dem Christkindelsmarkt besonders schön. Während unseres Besuchs im November wurde schon fleißig an den Buden herumgewerkelt.
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Beim ersten Blick sieht das Parlamentsgebäude der Republik Österreich wohl mehr nach einem Tempel der griechischen Antike aus. Erst beim zweiten Blick erkennt man - es ist tatsächlich das Parlament. Eine breite Auffahrt führt rechts und links vor das Hauptportal. Vor dem Hauptportal steht ein großer Brunnen mit der auf einer Säule stehenden Göttin Pallas Athene. Mit goldener Krone und Brustpanzer und bewaffnet mit einem Speer repräsentiert sie sich als Göttin der Weisheit (Ob es an dieser Stelle was nutzt muss man Österreicher fragen).
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