von Prince George nach Smithers
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Prince George liegt in der weniger interessanten Region unserer Rundreise durch den Westen Kanadas.
Die Stadt entwickelte sich aus einem Stützpunkt für Fellhandel der 1807 von einem Mann namens Simon Fraser eingerichtet wurde. Man nannte diesen Stützpunkt Fort George. Als 1914 die Eisenbahn in Fort George gebaut wurde, ist die Stadt in "Prince George" umbenannt worden.
Sie ist die größte Stadt im Norden von British Columbia, hat etwa 75 000 Einwohner, eine Universität und liegt am Zusammenfluss des Fraser und Nechako River. Die Stadt spielt eine wichtige Rolle für die Infrastruktur dieses Gebietes. Es kreuzen sich hier der von Ost nach West verlaufende Yellowhead Highway #16 und der in Nord-Süd-Richtung verlaufende Cariboo Highway #97. Beide Highways sind für die Wirtschaft dieser Region von größter Bedeutung.
Wir haben in Prince George nur übernachtet und sind am nächsten Morgen über den Yellowhead Highway #16 Richtung Westen weitergefahren. Nach etwa 100 km erreicht man Fort St.James.
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Lange bevor Simon Fraser im Jahre 1806 an dieser Stelle im Auftrag der Hudson Bay Company einen Handelsposten eröffnete lebten im Gebiet des Fraser River der Carrier-Indianerstamm. Da dieses Gebiet reich an Pelztierarten war entwickelte sich der Posten zu einem wichtigen Handelsplatz für die Indianer und der Hudson Bay Company.
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Das Fort St. James National Historic Park, am südlichen Ende des Stuart Lake gelegen, ist das gut erhaltene und restaurierte Überbleibsel dieses Handelspostens und zeigt ein originalgetreu restauriertes Pelzhändlerfort, das höchst eindrucksvoll die Lebensweise der Trapper im hohen Norden von British Columbia zeigt.
Das Foto unten links zeigt den Stuart Lake und die Einfriedung des Forts. Der Zaun wird ganz ohne Nägel zusammenhalten. Das Gebäude auf dem rechten Foto stammt aus dem Jahr 1889 und ist das Fischvorratslager. Hier wurde getrockneter Lachs und Speck aufbewahrt. Das Gebäude stand nur auf Eckpfeilern um Raubtiere fern zu halten.
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In der Mitte des linken Fotos unten das Pelz- und Vorratslagerhaus. Hier wurden die Pelze gebündelt und bis zum Transport nach Victoria aufbewahrt. In dem Gebäude auf der rechten Seite des Fotos, dem Männerhaus, wurden die Angestellten, Lastenträger und Besucher untergebracht. Man sieht weiter zwei Angestellte des Parks, in authentischer Kleidung, die den Besuchern übliche Tagesabläufe des Forts in der damaligen Zeit zeigten.
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Fotos unten: das Pelz- und Vorratslager.
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Fotos unten: der Verkaufs- oder Tauschraum. Hier tauschten die Indianer Felle gegen andere Naturalien ein. Geld gab es hier noch nicht.
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Foto unten links: typische Frauenarbeit im 19. Jahrhundert. Nähen, Kochen, Kinder verwahren. Im Vordergrund eine Babywiege. Foto unten rechts: die Küche.
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Weiterfahrt und kurze Rast in Houston. Houston ist eine kleine Stadt am Highway #16. Ab hier kann man die Berge der Coast Moutains sehen. Nur noch wenige Kilometer und wir haben unser Tagesziel Smithers erreicht.