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Großer Palast, Königstempel,
Wat Pho, Wat Tramitr
Der Große Palast, am Ufer des Chao Phraya, ist eine bauliche Einheit mit dem Wat Phra Kaeo (Tempel des Smaragd-Buddha) und ist die touristische Hauptattraktion Bangkoks und ohne Übertreibung eines der weltgrößten Sehenswürdigkeiten. Die Anlage, um 1783 erbaut, ist ein riesiges, über 200 000 qm großes Gelände, welches von einer ca. 2 km langen Mauer umgeben ist.
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Von der Na Phra Lan Rd aus sieht man schon von weitem den alles überragenden, vergoldeten Phra Sri Ratana Chedi ( Chedi - glockenförmiger Turm), neben anderen Gebäuden der unterschiedlichsten Art.
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Der Royal Grand Palace mit seinen drei Hauptgebäuden liegt neben dem Wat Phra Kaeo und ist von der Fläche her wesentlich größer als das Tempelgelände. Der Palast ist nicht mehr die Residenz der königlichen Familie. Er wird heute nur noch für Zeremonien genutzt und ist nicht überall zugänglich.
Foto unten: eines der Hauptgebäude ist die Chakri Maha Prasat Halle und ist der Palast des Königs Rama V. Sie wurde um 1888 erbaut. Der Baustil ist in den unteren Etagen italienische Renaissance, die Dächer und Kuppeln sind im siamesischen Stil gehalten.
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Auf dem Zugangsweg zu den Tempelanlagen fällt als erstes der goldglänzende Phra Sri Ratana Chedi auf, in dem Reliquien Buddhas aufbewahrt werden. Die schmale Spitze hinter dem Chedi gehört zur königlichen Bibliothek (Phra Mondhob) und der Turm dahinter ist das königliche Pantheon (Prasat Phra Debidorn).
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Das Royal Pantheon (Prasat Phra Debidorn) mit seinem Prang (Turm) wurde ursprünglich von Rama IV als Tempel für den Smaragd Buddha erbaut. Es stellte sich heraus, daß er für diesen Zweck zu aber klein war. Heute werden in ihm andere Reliquien, einschließlich der Asche und Statuen früherer Könige, aufbewahrt.
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Blick zwischen den Säulen des Pantheons (Prasat Phra Debidorn) auf die mit wunderschönen, farbigen Keramikblumen geschmückte Gebetshalle Vihara Yot.
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Foto unten: erst die Nahaufnahme zeigt die Kunstfertigkeit und die Liebe zum Detail der Erbauer solcher Tempelanlagen.
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Mystische Fabelwesen und furchterregende Wächter allerorten um die Tempel zu bewachen.
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Fotos unten: Dämonen helfen einen neben dem königlichen Pantheon (Prasat Phra Debidorn) stehenden goldenen Chedi zu tragen.
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Das größte buddhistische Heiligtum dieser Tempelanlage und darüber hinaus in ganz Bangkok ist der Bot des Smaragd-Buddhas (Bot - Tempel,Kapelle). Er wurde 1782 erbaut um den Phra Keo (Smaragdbuddha) aufzunehmen. Der Buddha selbst ist nur 75 cm groß und ist aus grüner Jade. Er thront unter einem Baldachin auf einem 11 m hohen vergoldetem Altar.
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Als Hor Trai bezeichnet man die kleinen, auf Stelzen stehenden, Gebäude. Es sind die Bibliotheksgebäude in einem Wat. Sie stehen auf Stelzen damit man Ungeziefer nach Möglichkeit fernhalten kann. Man will damit verhindern, daß die dort aufbewahrten, sehr empfindlichen, Schriften beschädigt werden.
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Immer wieder sieht man die einheimische Bevölkerung, die trotz des touristischen Trubels, in sich gekehrt zu Buddha betet. Die selbstverständliche, zum täglichen Leben gehörende, Frömmigkeit dieser Menschen ist beeindruckend.
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Direkt neben dem großen Palast, nur durch eine Straße getrennt, befindet sich der Wat Po. Er ist der größte und einer der ältesten Tempel Bangkoks. Der Wat Po wird allgemein als die erste Universität Thailands betrachtet.
In der größten, aber wenig attraktiven, dunklen Halle ist eine der berühmtesten Buddhafiguren Thailands untergebracht (Foto links). Es ist die Skulptur des Liegenden Buddhas. Sie ist über 47 m lang, etwa 15 m hoch und wurde aus Gips und Steinen hergestellt. Komplett mit Blattgold verziert bekommt sie ihren Glanz und ihre Einmaligkeit.
Foto rechts: der sitzende Buddha. Er befindet sich im Hauptbot des Tempelkomplexes.
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Der mehr als 3 m hohe und 5,5 t schwere Buddha aus purem Gold ist einer der größten buddhistischen Kunstschätze Thailands. Der wahre Wert des Buddhas wurde 1956 per Zufall während des Transportes zum Wat Traimitr entdeckt. Er fiel aus der Halterung des Transportwagens und die äußere Gipsschicht zerbrach. Zum Vorschein kam pures Gold. Zum Schutz vor Plünderer ist der wertvolle Buddha mit einem Gipsüberzug getarnt worden. Diese Maßnahme ist im Laufe der Jahrhunderte vergessen worden. Heute steht er im Wat Traimitr.
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