Westerland, Kampen, List, Hörnum

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Die Insel Sylt hat ihren Status dem Fremdenverkehr zu verdanken und dementsprechend stark ist auch Westerland auf den Tourismus ausgerichtet. Das touristische Leben der Stadt findet hauptsächlich in der Fußgängerzone zwischen Bahnhof und Strand statt. Das Einkaufsparadies zwischen Friedrichstraße und Strandstraße lädt mit Edelboutiquen, Markenshops, Galerien und kleinen Geschäften zum Schoppen ein. Restaurants, Cafés und Kneipen finden sich hier mit Straßengastronomie in großer Zahl. Am frühen Nachmittag schon sind alle Stühle und Tische belegt denn das große Schaulaufen hat längst begonnen. Die Friedrichstraße und Strandstraße sind nicht nur Shopping- sondern auch die Flaniermeile Westerlands. Jeden Tag findet das gleiche Schauspiel statt. Die Einen sitzen in den Restaurants oder Cafés bei einer Tasse Kaffee oder Glas Wein und schauen zu, die Anderen flanieren den ganzen Parcours rauf und runter um zu sehen und gesehen zu werden.


Einen Bummel durch die Fußgängerzone Westerlands hat seinen besonderen Reiz und so haben auch wir uns von dieser Atmosphäre einfangen lassen.
Das Foto unten links entstand in der Fußgängerzone an der Neue Straße die eine Verbindungsstraße zwischen Friedrichstraße und Strandstraße ist.
Das Foto rechts unten zeigt das Westerländer Rathaus indem sich auch noch der Alte Kursaal und die Spielbank befinden. Es wurde im Jahre 1898 als Kurhaus erbaut. Auf dem Rathausvorplatz findet jeden Donnerstag ein Antikmarkt statt der sich in nichts von den Antikmärkten in der Heimatstadt unterscheidet. Viel Plunder, wenig Antik.
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Das Westerländer Wahrzeichen (Foto unten links) sitzt in der Wilhelmstraße im Wasser, badet und lächelt verschmitzt vor sich hin. Es ist die Brunnenfigur Wilhelmine. Erschaffen hat die steinerne Dame mit ihren üppigen Rundungen die Sylter Bildhauerin Ursula Hensel-Krüger.
Bis zu 5 m große Riesen bevölkern Tag und Nacht den Bahnhofvorplatz. Es ist das von dem Künstler Martin Wolke erschaffene Kunstwerk 'Reisende Riesen im Wind'.
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Am Ende der Friedrichsstraße beginnt die Strandpromenade. In der, direkt am Meer gelegenen, Musikmuschel finden in den Sommermonaten musikalische Veranstaltungen statt. Auf den Fotos unten sind es die Romada Singers die das Publikum erfreuen.
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Der Strand von Westerland an einem frühen Morgen im September.
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Nur die Möwen waren schon alle da.
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Am Morgen des ersten Tages unseres Aufenthaltes auf Sylt haben wir uns Fahrräder geliehen und sind losgefahren um den nördlich von Westerland gelegenen Teil der Insel zu erkunden.
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Der Fahrradweg in Richtung Norden ist gut ausgebaut und führt durch schöne Dünenlandschaften. Am Roten Kliff, westlich von Kampen, haben wir unsere erste Rast eingelegt. Das Rote Kliff ist eine ca. 35 m hohe Steilküste mit einer teilweise fast senkrechten Abbruchkante. Da sie an der (der offenen See zugewandten) Westseite der Insel liegt ist dieser Küstenabschnitt durch Landabtragungen bei Sturmfluten stark gefährdet.
Die gesamte Dünenlandschaft oberhalb des Roten Kliff ist Naturschutzgebiet. Hier liegt auch die Uwe-Düne (Foto unten). Mit ihren 52 m sieht sie zwar recht unscheinbar aus, ist aber trotzdem die höchste Erhebung der Insel Sylt. Über eine Treppe kann man die Düne erklimmen. Von hier oben hat man einen weiten Rundumblick über die Insel.
Uwe-Düne heißt sie zur Erinnerung an den Sylter Freiheitskämpfer Uwe-Jens Lornsen.
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Foto links unten: Blick von der Uwe-Düne in Richtung Süden. Im Hintergrund die 'Skyline' von Westerland. Rechts daneben: Blick in Richtung Westen auf die offene See.
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Das Foto unten zeigt auf der linken Seite das bekannte Hotel und Restaurant 'Sturmhaube on the Beach' auf der rechten Seite das Hotel Runghold.
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Von der Nordsee bedroht steht ganz nah am Wasser das traditionsreiche Haus Kliffende. Große Teile des Kliffs vor den Gebäuden sind bei Stürmen schon weggebrochen.
Gäste dieses Hauses waren u. a. Thomas Mann, Ernst Rowohlt und Emil Nolde (Foto unten).
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Oberhalb des Roten Kliffs, inmitten von Dünen und Heidelandschaften, steht beinahe versteckt ein kleiner Leuchtturm. Der Dänische König Friedrich VII hat ihn 1857 erbauen lassen. Zu seiner Zeit war er ein hochmoderner Leuchtturm denn das Leuchtfeuer wurde mittels Petroleum erzeugt.
Nachdem der Leuchtturm 'Rote Kliff' außer Dienst gestellt wurde, übernahm ihn die Gemeinde Kampen und restaurierte ihn.
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Unterhalb des Roten Kliffs und den Dünen tut sich für den Urlauber eine Sand- und Strandlandschaft auf, wie er sie sich in seinen Träumen immer gewünscht hat.
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Inmitten von grünen Wiesen steht eindrucksvoll der große schwarz-weiße Kampener Leuchtturm. Als Sylt noch zu Dänemark gehörte wurde er 1853 vom dänischen König Friedrich VII in Auftrag gegeben. Er ist 40 m hoch und eines der Wahrzeichen von Sylt. Zu seinem 150-jährigen Bestehen 2005 ist er renoviert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht worden.
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Naturidylle, südlich von Kampen, wie man sie sich überall wünscht: herrliche Umgebung, schönes Wetter, saubere Luft, grüne Wiesen und edle Pferde. Was will man mehr.
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An Kiefernschonungen (Foto unten links) vorbei geht unsere Fahrradtour weiter in Richtung List. Ursprünglich gab es auf Sylt keine Bäume und keinen Wald. Die Kiefern, wie auch alle anderen Bäume, sind im Laufe der Zeit angepflanzt worden.
Foto unten rechts: und dann kamen die ersten Häuser von List in Sicht.
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Touristisches Zentrum von List ist der Hafen. Entsprechend groß ist der Trubel. Hier kommen Fährschiffe aus Romo / Dänemark an und legen wieder ab. Auch Ausflugsschiffe starten von hier zu ihren Rundfahrten.
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Auf dem Hafengelände gibt es Imbissbuden und Souvenirshops. Vor allem leckere Fischspezialitäten und fangfrische Krabben werden an den Ständen angeboten.
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Die 'Rosa Paluka', ein uriger ehemaliger Krabbenkutter, fährt Touristen ab List zu Seehundbänken vor der dänischen Küste.
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Ursprünglich hatten wir uns vorgenommen den Norden und den Süden der Insel mit dem Fahrrad zu erkunden. Da wir aber keine trainierten Fahrradfahrer sind, ist die Strecke Westerland - List und zurück für uns schon eine stolze Leistung was uns aber das dem Fahrradsattel nahe Körperteil ziemlich übel genommen hat. Kurz um, nach Hörnum, in den Süden der Insel, sind wir am nächsten Tag mit dem Bus gefahren. Das ist zwar nur halb so schön, tut aber nicht weh.


Am südlichen Stadtrand und am Ende der Promenade steht der rot-weiße, 34 m hohe, Leuchtturm von Hörnum auf einer Düne.
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Seit dem Jahre 1907 strahlt der Leuchtturm 40 km weit aufs Meer hinaus und den vorbeifahrenden Schiffen Orientierung bietet.
Anfang des letzten Jahrhunderts war der Leuchtturm mit 3 - 5 Schülern die kleinste Schule Deutschlands und heiraten kann man im Leuchtturm, wenn man denn will, auch.
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Der Hafen ist nicht nur Liegeplatz für Krabbenkutter und Privatyachten sondern es fahren von hier aus Fähren und Ausflugsschiffe zu den Nachbarinseln Amrum und Föhr. Hier ist auch die Anlegestellen für Ausflugsfahrten zu den Robbenbänken und den Halligen.
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Der ruhesuchende Gast findet hier menschenleere Strände und eine fast unberührten Dünenlandschaft.
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Eine Rundwanderung um die Hörnum-Odde, die Südspitze der Insel Sylt, bieten dem Besucher phantastische Ausblicke auf die Nachbarinseln Föhr und Amrum. Umrahmt wird die Hörnum-Odde von Dünen, die für die Küstenlandschaft typisch sind.
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