Piazza del Popolo, Basilica Ambrogio e Carlo, Pantheon, Piazza Navona, Nationalmonument, Kapitolsplatz

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Von unserem Hotel aus und mit der Metro von der Station Termini bis zur Station Flaminio dauerte es gerade mal 20 Minuten und schon konnte unsere heutige Tour durch Rom beginnen. Wir wollten von der Piazza del Popolo über die Via del Corso, mit Abstecher nach rechts und links, bis zur Piazza Venetia wandern.

Einer der bekanntesten Plätze in Rom, der Piazza del Popolo, befindet sich im nördlichen Teil der römischen Altstadt. An der Porta del Popolo und am Piazzo del Popolo betraten schon Besucher der Antike die Stadt, wenn sie aus Norden anreisten. Auf der anderen Seite des Platzes stehen zwei fast identische Kirchen. Von hier aus führen drei Straßen in die Innenstadt.
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Den westlichen und den östlichen Abschluss des Platzes bildet jeweils eine Statuengruppe.
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Nicht nur in den Sommermonaten findet auf der Piazza del Popolo eine Vielzahl der verschiedensten Veranstaltungen statt.
So auch in unserem Fall. Die Piazza del Popolo war teilweise gesperrt. Es wurden Vorbereitungen für eine am nächsten Tag stattfindende Großdemonstration getroffen. Die Demonstration richtete sich gegen den amtierenden Ministerpräsidenten Berlusconi den viele Italiener gerne zum Rücktritt drängen möchten.
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Der über 3200 Jahre alte Obelisk in der Mitte der Piazza (Foto unten) wurde vom römischen Kaiser Augustus als Kriegsbeute aus Ägypten mitgebracht und stand bis 1589 im Circus Maximus. Danach stellte man ihn in der Mitte der Piazza del Popolo auf. Um den Obelisken herum legte man Brunnen mit den Wasser speienden Löwen an.
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Einen der herrlichsten Aussichtspunkte über Rom hat von der Aussichtsterasse des Pincio aus, der sich oberhalb der Piazza befindet. Der Pincio ist ein Hügel den man von der Ostseite der Piazza del Popolo aus über Treppen und Wege erreichen kann. Oben befindet sich ein kleiner Park mit vielen Statuen der der Villa Borghese angegliedert ist. Von der Terrasse aus sieht man über das Dächermeer Roms hinweg in Richtung Vatikan. Auch das protzige Nationaldenkmal von Viktor Emanuele II ist von hier aus zu sehen.
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An der Südseite der Piazza del Popolo führen drei Straßen, die Via del Corso, die Via del Babuino und die Via di Ripetta, in die Innenstadt.
Wir sind die Via del Corso, der wohl bekanntesten Einkaufsstraße in Rom, herunter gewandert. Für Frauen (auch für meine) ist diese Straße ein Paradies. Ein Modegeschäft neben dem anderen. Und das Meiste auch noch zu erschwinglichen Preisen.
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Nicht nur die großen Straßen sind sehenswert sondern auch die kleinen Nebenstraßen.
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Gerade hier, in den schmalen engen Nebenstraßen, erlebt man am ehesten das typisch italienische Flair welches dieses Land so sympathisch macht.
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Die Fassade der dreischiffigen Basilika Santi Ambrogio e Carlo reiht sich in die Häuserzeile der Via del Corso ein. Von der Straßenseite aus gesehen eher unscheinbar erscheint sie dem Betrachter aber im Innern durch die Verwendung von mehrfarbigen Marmor, Blattgold und einer Vielzahl von Fresken als eine besonders prunkvolle Kirche.
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Vom Corso aus ein Abstecher zu einem der wichtigsten und beindruckendsten Bauwerke Roms, dem Pantheon. Das Pantheon ist das älteste erhaltene Gebäude Roms und wird seit dem 7. Jahrhundert als christliche Kirche genutzt, was auch seinen hervorragenden Erhaltungszustand erklärt.
Auf dem Vorplatz des Pantheon, der Piazza della Rotunda, ist ein ägyptischer Obelisk, umfasst von einem Brunnen, aufgestellt.
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Vom Pantheon aus führte uns der Weg zur nicht weit entfernten Piazza Navona, der mit zu den bekanntesten Plätze Roms zählt. Drei schöne Brunnen und die Kirche Sant Agnese in Agone bestimmen das Erscheinungsbild dieses Platzes. Der lang gezogene, ovalförmige Platz war früher ein Stadion auf dem Wagenrennen stattfanden. Der mit einem Obelisk größte Brunnen in der Mitte des Platzes stellt die vier Flüsse Donau, Ganges, Nil und Rio della Plata dar. Die seitlichen Brunnen stellen den Kampf des Mohren mit einem Delphin und den Neptunbrunnen dar.
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Zurück auf der Via del Corso kamen wir bald zum von den Italienern ungeliebten Monumento Nazionale a Vittorio Emanuele II .
Respektlos nennen sie es unter anderem "Hochzeitskuchen" oder "Schreibmaschine".
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In der Mitte des Denkmals steht der Vaterlandsaltar. Hier befindet sich das Grab des unbekannten Soldaten mit dem ewigen Feuer, welches immer von zwei Soldaten bewacht wird. Über allem, auf einem hohen Sockel, thront das Reiterstandbild Viktor Emanuels II.
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Kapitolsplatz mit dem Senatorenpalast (Amtssitz des Bürgermeisters).
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Foto rechts unten: das Reiterstandbild des Kaisers Marc Aurel.
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