Straßen und Gassen der Prager Altstadt

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Wer in der Prager Altstadt unterwegs ist, wird auf seinen Wegen bestimmt auch die malerische Karlsgasse durchqueren. Die schmale Gasse schlängelt sich vom Altstädter Ring bis zum Kreuzherrenplatz an der Karlsbrücke und erinnert mit ihren wunderschönen Bauten an mittelalterliche Zeiten.
Unzählige Touristen durchwandern diese Gasse.
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In den Gebäuden warten in den unteren Etagen Cafes, Restaurants, Pizzerien u.s.w. auf die Einkehr der Touristen. In den Schmuck-, Porzellan-, Glas-, Kosmetik-, Marionetten-, Souvenir- und Spielzeuggeschäften kann man alles kaufen was Touristen so kaufen wollen.
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Auf dem Foto unten rechts sieht man auch die doppelte Nummerierung der Prager Häuser. Links, das blaue Schild, gibt die Hausnummer in der Straße an. Das rote Schild auf der rechten Seite nennt die Hausnummer der fortlaufenden Nummerierung im Stadtbezirk Altstadt.
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Kleinkunstbühnen und Marionettentheatern begegnet man allenthalben. Marionetten kann man in fast jedem Souvenirladen kaufen.
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Der Havelmarkt zählt zu den ältesten Straßenmärkten überhaupt. Er befindet sich ganz in der Nähe des Wenzelsplatzes. Unter der Woche ist es ein Obst- und Gemüsemarkt für die Einheimischen und am Wochenende ein Souvenirmarkt der ganz auf Touristen ausgerichtet ist.
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An jeder Kreuzung laden weitere Straßen und Gassen den Besucher zum Erforschen des labyrinthartigen Kerns der Altstadt ein.
Wir haben uns deshalb etwas von den üblichen Touristenpfaden entfernt und sind einfach ein paar Stunden ziellos durch die Altstadt gelaufen.
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Wir haben eine Menge Straßen und Gassen durchwandert, haben uns die alten Häuser angesehen, herrliche Fassaden gesehen, ein kleines Cafe gefunden, eine Rast eingelegt und sind dann weitergewandert um wieder Neues zu entdecken.
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Beim ersten Anblick aus einiger Entfernung (Foto unten links) ungläubiges Erschrecken. Beim zweiten Hinsehen (Foto unten rechts) erweist sich alles als harmloser Scherz.
Solch makabre Dinge bringt auch nur der Skandalkünstler David Cerny fertig.
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Ein geschäftstüchtiger Straßenmusikant der uns auf der Geschäftsstraße Na Prikope begegnete. Der mitgebrachte Koffer war bis obenhin mit CD-Kassetten seiner Musik gefüllt.
Fotos unten: im Nordosten und am Ende der Na Prikope, steht das 65 m hohe monumentale Eingangstor zur Altstadt, der Pulverturm. Ein gotisches Bauwerk aus dem Jahre 1475. Früher diente es als Schiesspulverlager.
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Gleich hinter dem Pulverturm steht das Gemeinde- bzw. Repräsentationshaus (Fotos oben rechts und unten links). Ein Jugendstilbau mit einer reichen äußeren und inneren Ausstattung aus den Jahren 1905 - 1911.
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Fotos unten: die Oper Don Giovanni von Wolfgang Amadeus Mozart feierte ihre Premiere am 29. Oktober 1787 im Prager Ständetheater.
Das Ständetheater gilt als Prags erste Mozartbühne.
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Der Stadtteil Josefov, in dem sich das jüdische Viertel befindet, ist eine Hauptattraktion von Prag und zieht Besucher aus aller Welt an.
Nur ganz früh am Morgen oder bei Regenwetter hat man eine Chance das Museum oder den Friedhof in Ruhe anzusehen. Am Friedhofseingang kann es passieren dass man sich in eine 100 m lange Besucherschlange einreihen und warten muss bis man eingelassen wird.
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Das Gebäude auf dem Foto oben ist der Zeremoniensaal und die Leichenhalle. Es wurde in den Jahren 1911 - 1912 errichtet. Heute beherbergt es Teile des Jüdischen Museums.
Der alte Jüdische Friedhof ist ein Kulturdenkmal. Rund 12.000 Grabsteine und noch mehr beerdigte Juden (bis zu 12 Leichen sollen übereinander beerdigt sein) befinden sich auf diesem überfüllten Friedhof.
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