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| Moldauufer, Moldaubrücken und Stadtteil Kleinseite |
| Die im Jugendstil mit reichen Verzierungen ausgestattete Czech-Brücke wurde Anfang des 20. Jahrhundert erstellt. Sie verbindet in Höhe des Stadtteils Josefov die Altstadt Prags mit den am linken Ufer der Moldau liegenden Letna Parks. |
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Um den Park auf den Letna Hügeln zu erreichen muss man die Czech-Brücke und die anschließende Straße überqueren
und dann bis zur höchsten Stelle die Treppen hinaufsteigen.
Foto unten links: ein Cafe auf den Hügeln des Letna. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt
Prag zu beiden Seiten der Moldau. Oberhalb der Czech-Brücke steht auf dem Hügel des Letna ein riesengroßes Metronom mit beweglichem Zeiger. Es symbolisiert die Vergänglichkeit der Zeit. |
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| Siegesgöttin Viktoria bewacht die Brücke. |
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| Fackelträgerinnen als Verzierungen der Czech-Brücke. |
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| Wandert man am Ufer der Moldau flussaufwärts so gelangt man bald an den Jan-Palach-Platz der von drei großen Gebäuden begrenzt wird. Auf der Nordseite befindet sich das Rudolfinum, ein Gebäude, in dem die Philharmonie und eine Galerie untergebracht sind. |
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| Die weiteren Gebäude sind die Philosophische Fakultät und die Akademie der Künste. |
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An der Westseite des Jan-Palach-Platzes befindet sich die Manes-Brücke welche die Stadtteile Kleinseite
(Mala Strana) und Altstadt (Staré Mesto) verbindet. Benannt wurde die Brücke nach dem tschechischen Maler
Josef Manes. Wir überquerten die Manes-Brücke um auf der linken Moldauseite flussaufwärts durch die Strassen und Gassen des Stadtteils Kleinseite zu wandern. Die Kleinseite ist ein romantisches Prager Stadtviertel, welches unterhalb der Prager Burg liegt. |
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| Foto unten: Blick von der Manes-Brücke auf die Karls-Brücke und dem Altstädter Brückenturm. |
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| Spazierwege am linken Moldauufer mit Blick über die Moldau auf die Altstadt. |
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Foto unten links: kopfsteingepflasterte Straßen und Gassen mit gepflegten Häusern erwarten den Besucher auch auf
der linken Seite der Moldau im Stadtteil Kleinseite. Foto unten rechts: der Besuch des Kafka-Museums führt an einer von dem Skandalkünstler David Cerny geschaffenen Skulptur vorbei. Zwei nackte Männer pinkeln in ein Becken welches die Form der tschechischen Republik hat. Die Hüften der Männer sind beweglich. Je nach Wasserdruck pinkelt das gute Stück mal nach rechts und mal nach links in das Becken. |
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Betrachtet man das Foto unten links so erkennt man zwischen den beiden Häusern, am linken Bildrand, einen etwa
1 m schmalem Spalt. Dies ist der von einer Ampel gesteuerte Treppeneingang zu einem kleinen, urigen Restaurant
welches direkt am Moldauufer liegt. Nur während der grünen Phase hat man freien Durchgang. Hält man sich nicht an die Spielregeln - dann muss einer zurück. |
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Hier, im Stadtteil Kleinseite, zeigt sich Prag von seiner malerischsten Seite. In der Altstadt sind barocke
Gebäude zwar zuhauf vorhanden doch hier erlebt der Betrachter den Reiz den die Bürgerhäuser der Kleinseite
ausüben. |
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Es ist die Gesamtheit an verwinkelten Gassen, Treppchen, kleinen Parks und wunderschönen Fassaden
die dieses Viertel beinahe noch faszinierender machen als die Altstadt von Prag. Der vom Tourismus geprägte
Stadtteil hat sich an vielen Stellen den ursprünglichen Reiz bewahrt und so stößt man immer wieder auf kleine
reizende Idylle. Die vielen am Straßenrand geparkten Autos stören leider ein wenig. |
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Fotos unten: die John Lennon Wall am Grossprior-Platz südlich der Karlsbrücke.
Zur Erinnerung an den Tod John Lennons entstand an einer Wand am Grossprior-Platz in den 1980er Jahren das
Graffiti-Symbol der Prager Opposition. Mit Sprühfarbe gedachten sie ihres Idols und gaben gleichzeitig ihren
Unmut über die kommunistischen Machthaber und ihrer Sehnsucht nach Freiheit Ausdruck.
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Eine Brücke verbindet die Kleinseite mit der Insel Kampa. An dieser Brücke ist ein Eisengitter angebracht
an dem Liebesschlösser hängen. Verliebte hängen ihr Schloss mit Namen versehen am Brückengitter auf und werfen die Schlüssel dann gemeinsam in den Mühlengraben - als Zeichen der ewigen Treue (ob es was nutzt wird sich zeigen....). |
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| Foto unten: der Brückenturm auf der Kleinseitener Seite aus dem 15. Jahrhundert. |
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Die Karlsbrücke ist neben der Burg das herausragende Wahrzeichen der Stadt Prag. Sie ist eine steinerne
gotische Brücke, die die Altstadt mit der Kleinseite verbindet. Die von 16 Pfeilern getragene Konstruktion ist
über 500 Meter lang, knapp 10 m breit und wurde im 14. Jahrhundert erbaut. Das Foto unten zeigt die Kleinseitener Türme der Karlsbrücke. Der linke Turm stammt aus dem 12. Jahrhundert und gehörte zur Judithbrücke, der Vorläuferbrücke der Karlsbrücke. Der rechte Turm wurde im 15. Jahrhundert als Gegenstück zum Altstädter Brückenturm errichtet. |
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| Verkaufsstände und Darbietungen Prager Künstler zielen auf die Touristenmassen ab, die zu beinahe jeder Tageszeit die Karlsbrücke bevölkern. |
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| Fotos unten: 6 der 30 Brückenfiguren. |
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| Die Fronseite des Altstädter Brückenturms ist reich geschmückt mit Wappen und Skulpturen. |
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| Fotos unten: eine Statue von Karl IV. und die Kirche von St. Francis Seraphicus sind Sehenswürdigkeiten des Kreuzherrenplatzes der direkt neben dem Altstädter Brückenturm liegt. |
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| Das Smetana-Museum am Moldauufer schließt sich unmittelbar an die Karlsbrücke an. |
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