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| Wenzelsplatz / Prag |
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Der Wenzelsplatz macht mit rund 800 Metern Länge und 60 Metern Breite mehr den Eindruck eines Boulevards
als den eines Platzes.
Im 13. Jahrhundert bei der Gründung der Neustadt von Karl IV. als Pferdemarkt angelegt und im 19. Jahrhundert zu
einem breiten Boulevard umgestaltet ist der Wenzelsplatz zusammen mit dem Altstädter Ring der Mittelpunkt
der Stadt. Heute findet man entlang des Wenzelsplatzes alles, was das Herz begehrt: Hotels, Boutiquen, Modehäuser, Kinos und Theater. Und auch kleine Shops, Cafés und Nachtclubs bestimmen das Bild rund herum. |
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| Foto unten: am nordwestlichen Ende des Wenzelsplatzes gelangt man zur Na Prikope (Straße am Graben) die zum Pulverturm führt. Hier befindet sich das das traditionelle Banken- und Versicherungsviertel. Auch exquisite Boutiquen und teure Modehäuser finden sich hier. |
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Fotos unten: ein Labyrinth von Gängen durchzieht das Jugendstil Palais Lucerna welches in den 1920er Jahren vom
Großvater des ehemaligen Präsidenten Vaclav Havel gebaut wurde. Die mit viel Marmor ausgestattete Passage
vermittelt heute das Flair einer längst vergangenen Pracht aus Omas Zeiten. Man findet in den
verwinkelten Gängen kleine Geschäfte und Cafes, ein Theater, ein Kino, einen Rock-Club, Boutiquen, ein
Kaffeehaus und vieles mehr. In einem Lichthof hängt ein an den Füßen aufgehängtes totes Pferd auf dem bäuchlings der heilige Wenzel sitzt. Die provozierende Persiflage ist von dem Künstler David Cerny geschaffen worden. |
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| Besonders sehenswert ist das prunkvolle, über hundert Jahre alte Hotel Europa. |
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| Die Linie 11, eine ausrangierte, historische Trambahn, wurde zu einem originellen Cafe umgebaut. |
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Das Nationalmuseum wurde im Jahre 1818 im damaligen Böhmen gegründet. Es steht am südöstlichen Ende des
Wenzelsplatzes und ist das älteste, bedeutendste und das größte Museum in der Tschechischen Republik. Sehenswert ist auch das Reiterdenkmal des heiligen Wenzel welches um 1912 erschaffen wurde. |
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Foto unten rechts: Denkmal für Jan Palach und Jan Zajic auf dem Wenzelsplatz vor dem Nationalmuseum. Wenige Meter von der Stelle entfernt an dem sich Jan Palach aus Protest gegen die Niederschlagung des Prager Frühlings mit Benzin übergoss, sich selbst anzündete und drei Tage später, am 19. Januar 1969, seinen Verbrennungen erlag, ist ein Kreuz zu seinen und zu Ehren seines Freundes in den Boden eingelassen. |
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| Fotos unten: prachtvoller Eingangsbereich des Nationalmuseums. |
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