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| Am Ufer des Rio Douro |
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Die in den Jahren 1881 -1886 erbaute Dom-Luis-Brücke ist eines der Wahrzeichen der Stadt Porto. Die ganz aus
Eisen gefertigte Konstruktion überspannt den Douro in einem 172 m weiten Bogen. Die Gesamtlänge der Brücke
beträgt 385 m und wurde von einem Schüler Gustave Eiffels entworfen. Die untere Fahrbahn verbindet 10 m über dem
Wasser das Hafenviertel Ribeira mit den Portweinkellern in Vila Nova da Geia. Die obere Fahrbahn befindet
sich in 70 m Höhe und ist nur Fußgängern und der Metro vorbehalten. Sie verbindet das Zentrum Portos mit
dem oberen Teil von Vila Nova da Geia. Die zweigleisige Strecke darf aus Sicherheitsgründen im Brückenbereich
von den Metrozügen nur im Schritttempo überfahren werden. |
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| Auf dem rechten Douro-Ufer befindet sich das Altstadtviertel Ribeira. Ursprünglich war es das Viertel der Fischer und Seeleute. Nachdem deren Zeiten vorbei waren verfiel das Viertel mehr und mehr. Die in Ufernähe stehenden Häuser sind mittlerweile restauriert worden und beherbergen heute kleine Geschäfte und Restaurants. |
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Auch die Uferpromenade ist neu gestaltet worden und so ist der Bereich um das Ribeiraviertel zu einem
Touristenmagnet sondergleichen geworden. Das Foto unten links zeigt das Kloster Mosterio da Serra do Pilar auf der anderen Seite Douros, das Foto rechts die Uferpromenade im Ribeiraviertel. |
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Überquert man die Dom Lois Brücke so ist man in der Schwesterstadt Vila Nova da Geia. Entlang des linken
Douro-Ufers befindet sich das Zentrum der Portweinproduktion mit über 50 Portweinkellereien. Im Fluss ankern
alte Segelkähne, die Barcos Rabelos, die heute nur noch der Dekoration und als Fotoobjekt dienen.
In früherer Zeit transportierten sie mit Most gefüllte Fässer aus den etwa 100 km stromaufwärts liegenden Weinbergen
nach hier damit er in den Kellereien zu Portwein weiterverarbeitet werden konnte. |
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Über 50 Portweinkellereien haben sich in Vila Nova de Gaia am Ufer des Douro niedergelassen und sind im
Laufe der Zeit zu Touristenattraktionen geworden.
Auch wir sind auf der Uferstraße, entlang der großen Portweinhäuser von Calem, Sandemann und Ferreira und
anderen, einmal rauf und runter gelaufen. Gelandet sind wir dann in der Kellerei Vasconcellos. Bei einer
Führung durch den Portweinkeller erfahren wir einiges über die Produktion und die Unterschiede der einzelnen
Portweine. Der Most wird erst einmal ganz normal gekeltert. Nach einer bestimmten Zeit wird die Gärung unterbrochen indem Branntwein zugesetzt wird. Durch diese Unterbrechung entsteht ein hoher Fruchtzuckergehalt und ein Alkoholanteil von etwa 20 Prozent. |
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| Vom linken Douro-Ufer aus hat man einen einmaligen Blick auf das gegenüberliegende Ribeiraviertel und auf Teile der darüberliegenden Altstadt von Porto (Fotos unten). |
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Die Jesuitenkirche Igreja dos Grilos aus den Jahren 1560 - 1570. Sie wird so genannt weil die braun/schwarzen
Kutten der Mönsche an Grillen erinnerten (Foto links unten). Das rechte Foto zeigt die Kathedrale Se und den Bischofspalast. |
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| Von der oberen Fahrbahn der Dom-Luis-Brücke hat man fantastischen Blick auf das Ribeiraviertel und der Altstadt von Porto, dem Rio Douro und der Uferstraße Rua Diogo Leite auf der Vila Nova de Gaia Seite. |
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