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| Altstadt von Porto |
| Der große Platz, Praca da Liberdade, wird beherrscht von dem Reiterstandbild des Königs Dom Pedro IV. An den Platz schließt sich die breite Renomierstraße Avenida dos Aliados an, die von Banken und Handelshäusern umrahmt, am Camara Municipal, dem Rathaus, endet. Der Praca da Liberdade ist das Zentrum der Stadt und Treffpunkt der Bevölkerung für alle politischen und gesellschaftlichen Ereignisse. |
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| Hinter dem Rathaus befindet sich die Kirche 'Igreja da Trinidade' mit einem schön gestaltetem Vorplatz der von einem großen Brunnen und vielen Pflanztrögen mit blühenden Kamelienbüschen beherrscht wird. |
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| Eines der bedeutendsten Bauwerke der Stadt ist die Kathedrale Se. Die zweitürmige Kathedrale stammt aus dem 12. Jahrhundert. (Fotos unten) |
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| Auf der Terrasse vor der Kathedrale ist der aufwendig gestaltete Schandpfahl/Pranger (Pelourinho) nicht zu übersehen. Er erinnert an die dunklen Seiten früherer Zeiten. Der Rundbogen über dem Hauptportal erinnert daran dass die Kathedrale ursprünglich eine romanische Kirche war. |
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| Die Kathedrale steht auf einem etwa 70 m hohen Hügel. Dadurch hat man von hier aus einen wunderschönen Blick auf das Häusermeer der Altstadt. |
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| Das Häusergewirr, die Fassaden und die Balkone der Wohnungen mögen dem Touristen interessant und malerisch erscheinen, tatsächlich aber stehen die meisten Gebäude der Altstadt leer. Die Bausubstanz der Häuser befindet sich in einem desolaten Zustand. Da die Häuser unter Denkmalschutz stehen, dürfen sie nicht abgerissen sondern müssen restauriert werden. Das wiederum übersteigt die Finanzkraft der Stadt. |
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| Hier wohnen nur noch Leute die sich eine teure Neubauwohnung nicht leisten können. |
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| Enge Gassen, schmutzige Ecken und kleine Geschäfte: Armut und Reichtum, Glanz und Elend stoßen in Porto auf engem Raum aufeinander |
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| Von der Kathedrale Se aus, über die Av. Henriques, ist es nicht weit bis zum Hauptbahnhof Estacao Sao Bento der am Praca Almeida Garrett liegt. |
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| Der Bahnhof mit der pompösen Eingangshalle wurde Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut. Die Wände der Halle sind mit blauweißen Kachelbildern (Azulejo - Bilder) verziert. |
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| Dargestellt sind Szenen aus der portugiesischen Geschichte, Heiligenbilder und Bilder aus der Geschichte der Eisenbahn. |
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| Hinter der Eingangshalle befindet sich der mehrgleisige Kopfbahnhof. |
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Schräg gegenüber an der Nordseite der Praca Almeida Garrett steht die von Wohnhäusern umgebene Kirche Igreja
dos Congregados. Ihre mit Azulejos verzierte Außenfassade ist ein Blickfang und weithin zu sehen.
(Foto unten links) Im Hintergrund überragt der Rathausturm das Häusermeer. Das Foto unten rechts zeigt von West nach Ost die Rua dos Clerigos. Im Hintergrund ist die doppeltürmige Kirche Igreja de Santo Ildefonsa zu sehen. |
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| Die Rua dos Clerigos endet im Westen an der Barockkirche Igreja dos Clerigos (Foto unten links). Die Kirche ist durch ein Zwischengebäude mit dem Kirchturm 'Torre dos Clerigos' verbunden. Der Torre dos Clerigos ist mit 75 m der höchste Kirchturm Portugals und gleichzeitig ein Wahrzeichen von Porto (Foto unten rechts). |
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| Von der Rua dos Clerigos ein kleiner Abstecher zur Rua Carmelitas. Das schönste Haus hier ist die Buchhandlung Lello (Foto unten). Sie ist auch die schönste Buchhandlung Portugals. Die Innenausstattung soll atemberaubend schön sein. Leider war die Buchhandlung bei unserem Besuch geschlossen. |
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| Gleich gegenüber der Universität befindet sich ein Kirchengebäude welches sich bei näherem Hinsehen als zwei nebeneinander stehende Kirchen entpuppte. Es sind die Kirchen Igreja do Carmo (rechts) aus dem Jahr 1756 und die Igreja dos Carmelitas (links) aus den Jahren 1619 – 1628. |
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| Beide Kirchen sind im Innern mit reich vergoldeten Altären ausgestattet. |
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| Die Seitenfassade der Igreja do Carmo ist ganz mit Azulejos gekachelt. |
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| Azulejos, kunstvoll bemalte Kacheln, entdeckt man im Stadtbild auf Schritt und Tritt, vor allem mit christlichen Motiven in und an Kirchen. |
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| Eine Sehenswürdigkeit ist die nostalgische Straßenbahn die hier an der Endhaltestelle Carmo steht. Die historische Tram stammt aus den Anfängen des vorigen Jahrhunderts und befördert auch heute noch Einheimische und Touristen im Linienverkehr. |
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| Nicht nur das Äußere, auch das Innenleben ist uralt und nostalgisch. Eine Fahrt mit der Tram ist ein Erlebnis für sich. Es quietscht und rappelt an allen Ecken. Da es keine Federung gibt wird man ordentlich durchgeschüttelt. Vollgas bedeutet mindestens 30 kmh. An der Endhaltestelle wird der Stromabnehmer umgelegt, die Rückenlehnen der Sitze werden umgeklappt damit die Fahrgäste wieder in Fahrtrichtung sitzen, die Tramfahrerin wechselt an das andere Ende der Tram und die Fahrt geht wieder zurück. |
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| Am Platz Praca da Batalha steht die Kirche Igreja de Santo Ildefonso deren Fassade mit Azulejos dekorativ gestaltet ist. Auf der anderen Seite des Platzes befindet sich das Theater Teatro Nacional Sao Joao von 1920 (Foto rechts unten). |
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