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Stockholm / Schweden |
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Auf 14 Inseln verteilt, mit rund 800.000 Einwohnern, ist Stockholm die Hauptstadt Schwedens und die größte
Stadt Skandinaviens. Sie ist die Residenz des Königspaares, Sitz des schwedischen Parlamentes und der schwedischen
Regierung. Stockholm ist das politische und kulturelle Zentrum Schwedens. Die Stadt hat eine Universität,
Hochschulen, viele Museen, Schauspielhäuser, Oper und Theater. |
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Der Besuch der Hauptstadt Schwedens mit dem Schiff beginnt mit einer sehenswerten Fahrt durch eine Schärenlandschaft
wie man sie nur an wenigen Orten dieser Welt beobachten kann. |
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| Schären sind Inseln die in der Eiszeit entstanden sind als sich das Inlandeis in Bewegung setzte und die darunter liegenden Gesteinsmassen im Laufe der Zeit abschliffen. So entstanden die heute sichtbaren flachen abgerundeten Inseln welche wenige Quadratmeter aber auch viele Quadratkilometer groß sein können. |
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| Die Schären treten häufig in Gruppen auf wobei man dann von einem Schärengarten spricht. Ein solcher Schärengarten mit weit über 24.000 Schären befindet sich vor der Haustür Stockholms und ist eine Sehenswürdigkeit für sich. Die Inseln laden zum Baden, Segeln, Wandern, Campen u.v.m. ein und werden nicht nur von den Schweden ausgiebig genutzt. |
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| Die großen Schären sind besiedelt und wie man auf den Fotos sehen kann mit schönen Anwesen bebaut. Gepflegte Gärten und Parks runden das Bild einer urbanen Lebensumwelt ab. |
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Weit außerhalb der Stadt befindet sich der Liegeplatz der Costa Magica im Hafen von Stockholm. Ein
kostenpflichtiger Shuttlebus brachte die Passagiere, die keinen Ausflug gebucht hatten, ins Zentrum Stockholms.
Immerhin gibt es diesen Service der von der Stadt Stockholm betrieben wird. In vielen Häfen der Welt gibt es
diesen Service nicht. Ist der Liegeplatz weit außerhalb der Stadt so hat man dann nur die Möglichkeit
mit dem Taxi (wenn es denn eins gibt) die Gegend zu erkunden, an Bord zu bleiben oder einen der immer überzogen
teuren Ausflüge zu buchen. Die Preise für eine Kreuzfahrt mögen manchmal recht verlockend sein - man sollte aber bedenken: will man ein wenig von Land und Leute der angelaufenen Ziele kennen lernen, so können durch die hohen Ausflugkosten sehr schnell ein paar hundert Euro dazu kommen. Das Ausschiffen von zwei bis dreitausend Passagieren ist für jede Schiffsbesatzung eine logistische Herausforderung. Man kommt nicht umhin den Costaleuten ein Lob auszusprechen. Bei allen Landausflügen, die wir auf dieser Kreuzfahrt gemacht haben, hat das Ausschiffen und die Weiterleitung zum Bus in kürzester Zeit hervorragend geklappt. |
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Unsere Stadtbesichtigung begann auf der Stadtinsel Kungsholmen mit dem Besuch des Stockholmer Rathauses (Stockholms
Stadshus) in dem das Stadtparlament tagt. Es ist neben dem königlichen Schloss die am meisten besuchte
Sehenswürdigkeit Stockholms. Ob es das schönste Gebäude Schwedens ist muss jeder selber entscheiden. Die Schweden
jedenfalls halten es für das schönste Bauwerk ihres Landes. |
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| Vor dem südlichen Eingang des Rathauses ist ein kleiner, schön angelegter Park der einen freien Blick übers Wasser auf die Altstadtinsel Gamla Stan zulässt. |
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| Nachdem man eine wuchtige Eingangshalle durchschritten hat... |
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| steht man im Innenhof des Rathauses. |
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Von hier aus geht es in die berühmte "Blaue Halle" (Foto unten). Nach der jährlich stattfindenden Nobelpreisverleihung im Konzerthaus der Stockholmer Philharmoniker findet das sich daran anschließenden Bankett in der Blauen Halle des Stockholmer Rathauses statt. Die Wände der Blauen Halle sind, wie man unschwer erkennen kann, nicht blau sondern bestehen aus unverputztem roten Ziegel. |
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| Über einen Treppenaufgang gelangt man in den seitlich gelegenen "Goldenen Saal". |
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| Die Wände des Saales sind mit prächtigen Mosaiken, die aus über 18 Millionen Steinchen zusammengesetzt wurden, geschmückt. |
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| Vom Rathaus aus gelangten wir auf die Stadtinsel Norrmalm. Rund um den öffentlichen Platz Sergels Torg befindet sich das geschäftliche Zentrum Stockholms mit der Fußgängerzone. |
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| Das Foto links unten zeigt die königliche Oper. Und auf einer eigenen kleinen Insel befindet sich der schwedische Reichstag (Foto rechts daneben). |
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Vorbei an der Stadtinsel Riddarholmem und der einzigen noch erhaltene Klosterkirche Stockholms aus dem Mittelalter
(Foto links unten). Die Riddarholms Kirche ist die Grabkirche vieler schwedischer Könige. Hier befinden sich die Sarkophage Gustav II Adolf, Karl XII und Gustav V. |
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Eine kleine Pause legten wir am Stadsmuseet ein. Einem Museum, in dem die Geschichte von Stockholm erzählt wird.
Unser Ziel aber war ein Sightseeing Point von dem aus man einen wunderbaren Blick über große Teile Stockholms hat. Er befindet sich unweit des Katarinahissen (Katarina Aufzug) den man auf der linken Seite des Fotos unten erkennen kann. Knapp 40 m liegen zwischen den Höhen der Stadtinsel Södermalm und dem Fjord Malären. Hier befindet sich auch die Schleuse die das Süßwasser vom Riddarfjärden vom Saltjön (Salzwasser) trennt. |
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| Die Aussicht geht bis nach Djurgarden, einem Parkgebiet im Osten von Stockholm. Hier befinden sich einige Museen, ein Tierpark, ein Tivoli und das weltberühmte Wasamuseum. |
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Gamla Stan, eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Stockholms, gehört zu den größten und besterhaltenen
historischen Stadtkernen Europas. Hier wurde die Stadt im Jahre 1252 gegründet.
Das königliche Schloss (Kungliga Slotted) ist das dominierende Gebäude auf der Altstadtinsel Gamla Stan. Ein viereckiger Klotz mit über 600 Zimmern. Von außen keine besondere Augenweide im Innern aber befinden sich mehrere interessante Museen, darunter die Rüstkammer mit Königsgewändern und Rüstungen, der Schatzkammer mit den Reichsinsignien und dem Antikmuseum Gustav III. |
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| Der Wachwechsel auf dem Schlossplatz ist immer ein besonderes Spektakel für alle Besucher. |
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| Von Skeppsbron, an der Rückseite des Schlosses, hat man einen schönen Blick auf den Saltsjön, der in die Ostsee mündet. |
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| Die St. Nikolai Kirche (schwed. Storkyrkan) ist die älteste Kirche Stockholms und liegt direkt neben dem Königlichen Schloss. Die Kirche war Schauplatz wichtiger monarchischer Ereignisse: Krönungen, Hochzeiten oder Taufen fanden hier statt. Das letzte bedeutende Ereignis in der Storkyrkan war die Hochzeit des jetzigen Königs Carl XIV. Gustav mit der aus Heidelberg stammenden Silvia Sommerlath. |
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| Gamla Stan (Altstadt) ist das authentische Stockholm und das Herz der Stadt. Mit seinen gepflasterten Straßen und engen Gassen aus dem 17. Jahrhundert ist die Atmosphäre einmalig. |
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| Foto unten: ein besonders geschichtsträchtiger Platz ist der Stortorget, Stockholms einstiger Marktplatz und das wohl am häufigsten fotografierte Stadtmotiv. Der Platz war im Jahre 1520 der Schauplatz einer grausigen Bluttat. Als der dänische König Christian "Tyrann" II. die Hinrichtung von über 80 Mitgliedern der Stockholmer gehobenen Gesellschaft anordnete, wurden die Verurteilten auf diesem Platz geköpft. Das legendäre Stockholmer Blutbad färbte den Boden des Stortorget blutrot und wurde von den Schweden bis heute nicht vergessen. |
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| Dominiert wird der Stortorget von dem Gebäude der ehemaligen Börse, die gegen Ende des 18. Jahrhunderts von König Gustav III. eingeweiht wurde. Viele Jahre lang waren unter dem Dach dieses Gebäudes sowohl die Börse als auch die Schwedische Akademie beheimatet. Heute ist in ihm das Nobelmuseum untergebracht. |
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Das Wasamuseum auf der Stadtinsel Djurgarden durfte bei unserer Stadtbesichtigung natürlich nicht fehlen. Die Vasa war das mächtigste Schlachtschiff seiner Zeit und sollte Schwedens Vormachtstellung im 17. Jahrhundert unterstreichen. Durch einen Konstruktionsfehler - es wurde nachträglich ein zweites Kanonendeck eingebaut und damit der Schwerpunkt des Schiffes nach oben verlegt - wurde die Stabilität des Schiffes herabgesetzt. Kurz nach ihrem Stapellauf geriet die Wasa in eine leichte, seitliche Windbö und legte sich auf die Seite. Es drang Wasser durch die Kanonenluken ins Schiffsinnere und die Wasa sank. Das Foto unten links zeigt ein Modell der Wasa und rechts das Original. |
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| Nach 333 Jahren auf dem Meeresgrund konnte das Wrack im Jahre 1961 geborgen werden. Das wiederhergestellte Schiff, mit hunderten von geschnitzten Skulpturen, besteht zu 95 Prozent aus Originalteilen. |
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| Auf dem Foto unten rechts sieht man sehr deutlich: alle dunklen Holzteile sind Originalteile. Die helleren Teile sind bei der Restaurierung des Schiffes hergestellt worden. |
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