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Kreuzkap, Brandbergmassiv,
Twyfelfontein

Von Swakopmund aus, immer an der Sklettküste entlang, geht die Fahrt Richtung Kreuzkap. Hier befindet sich eine der größten Pelzrobbenkolonien Afrikas. Das Erste, was man auf dem Parkplatz nach dem Aussteigen aus dem Auto mitbekommt ist der penetrante Gestank, den die Kolonie verströmt. Das Zweite ist der an das Blöken von Schafen erinnernde Lärm der Robben. Das Dritte sind die Robben selbst. Abertausende von Pelzrobben drängeln sich auf den Klippen des Kaps. Ein Spektakel ohnegleichen und eines der größten und imposantesten Highlights Namibias.
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Der Besucher, nur durch eine kniehohe Mauer vom Robbenareal getrennt, kommt fast auf Tuchfühlung an die Tiere heran. Sie sind Menschen gewohnt und lassen sich in aller Ruhe beobachten.
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Die Robben unter sich sind ein ziemlich zänkisches Volk. Es ist ein ewiges Hauen und Stechen um den besten Liegeplatz. Man sieht viele Tiere die bei ihren Kämpfen verwundet wurden. Was muß hier erst in der Brunftzeit los sein wenn die Bullen ihre Harems bilden und verteidigen?
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Irgendwo an der Strecke nach Twyfelfontein ein primitiver Sonnenschutz aus Ästen und Wellblech. Ein paar Hererofrauen und Kinder davor bieten sich, in Erwartung von ein paar Namibiadollars, als Fotoobjekt an. Wir haben das dankend angenommen und ihre Gage haben sie freudestrahlend weggesteckt.
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Die Fahrt geht weiter am unübersehbaren Brandbergmassiv vorbei. Das etwa 30 km lange Brandbergmassiv ist die höchste Erhebung Namibias wobei der Königstein mit 2.570 Meter die höchste Erhebung ist.
Hier im Brandbergmassiv sind unzählige 2000 bis 4000 Jahre alte Felszeichnungen gefunden worden, wobei die bekannteste die sogenannte "Weiße Dame" ist.
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Die Twyfelfontein Lodge, eine mit Reed gedeckte und behutsam in die Landschaft integrierte Anlage.
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Wieselflinken und exterm neugierigen Eidechsen begegnet man überall.
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Von der Twyfelfontein Lodge aus hat man die Möglichkeit, in einem offenen Geländewagen zu einer Stelle gebracht zu werden, an der die in Sandstein geritzten Zeichnungen besonders zahlreich sind.
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Eine einheimische Führerin führt den Besucher über einen ca. einstündigen Rundgang zu den interessanten Stellen.
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Die etwa 3000 in Sandsteinplatten geritzten Felsbilder rund um Twyfelfontein haben wahrscheinlich Vorfahren der San oder der Damara geschaffen.
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Riesige aus dem Fels gebrochene Felsbrocken zeugen von der immerwährenden Erosion des Berghanges.
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Wie der geöffnete Rachen eines Dinosauriers ragt dieser skurile Felsen neben den Felsgravuren aus dem Hang heraus.
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