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| Cancun, Tulum, Coba,Valladolid |
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Cancun ist ausschließlich durch den Tourismus nach nur 30 Jahren vom einfachen Fischerdorf
zu einer ansehnlichen Stadt mit ca. einer halben Million Einwohnern angewachsen. Sie hat einen eigenen
Airport und ist das Einfallstor für alle Touristen, die die Provinz Yucatan und das südliche
Mexiko besuchen wollen.
Für uns war Cancun nur eine Durchgangsstation, denn vom Flughafen aus ging es sofort auf eine
Yucatanrundreise. Die Fahrt ging erst einmal an unserem Badeort Playa del Carmen vorbei und über Xcaret und Acumal nach Tulum. Direkt neben dem Parkplatz führten die sogenannten 'fliegenden Männer' den Tanz der Valadores vor. Ursprünglich war es ein Mayabrauch wobei vier 'fliegende Männer' die Wiedergeburt der getöteten Krieger representieren und als Vögel zur Erde schweben um den Göttern zu huldigen. Mittlerweile ist dieser Brauch nur noch ein Touristenspektakel. 5 Männer sitzen auf dem Drehgestell eines ca. 20 m hohen Pfahls. Vom langsam drehenden Drehgestell aus seilen sich 4 der Männer kopfüber ab, wobei sie nach 13 Umdrehungen am Boden ankommmen. 4 mal 13 Jahre ist ein Jahrhundert der Mayas. Das ist wohl der Sinn der Übung. Der 5. Mann, er representiert die Sonne, sitzt weiter auf dem Drehgestell und begleitet die Show mit Trommel und Flötenspiel. |
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| Direkt am Meer liegt die alte Mayastadt Tulum. Sie ist nicht besonders groß und nicht so spektakulär wie andere Mayastätten. Da sie aber auf Klippen erbaut wurde erinnert sie, vom Meer aus gesehen, an eine uneinnehmbare Festung. Von der Landseite aus war sie durch eine 4 m hohe Mauer geschützt. |
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Zum Stadtgebiet gehörte, direkt neben dem bedeutesten Gebäude der Stadt El Castillo, ein kleiner
Sandstrand, der von den Mayas als Hafen genutzt wurde. Heute ist es eine Badebucht für Besucher. |
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| Interessant ist, neben dem Gebäude El Castillo und dem Haus der Säulen, noch das Haus der Fresken. Die Wände sind mit gut erhaltenen blau-grünen geometrischen Figuren bemalt. |
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| Die Bauwerke der alten Majastadt Coba erkennt man erst wenn man davorsteht. Die Stadt selbst ist wenig restauriert und mehr oder weniger vom Urwald umwuchert. Das wiederum hat den Vorteil, daß man die einzelnen Bauwerke über schattige Wege auch in der Mittagshitze besuchen kann. |
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Das Ballspiel der Majas wurde mit einem Vollgummiball, der mehrere kg schwer sein konnte, gespielt.
Der Spielplatz (Fotos unten) war eine rechteckige Fläche, wobei die beiden längeren Seiten von einer senkrechten
oder schrägen Mauer begrenzt waren. In der Mitte des Spielfeldes waren im oberen Drittel der Mauern
Steinringe eingelassen. Durch diese Ringe mußte der Ball befördert werden. Da man bei diesem Spiel weder Hände noch Füße zur Hilfe nehmen durfte, fragt man sich, wie die alten Majas nur mit Hüfte/Knie oder Schulter/Ellebogen den Ball durch die Steinringe bugsiert haben. |
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Es lohnt sich in der kleinen Kolonialstadt Valladolid eine Rast einzulegen. Sie hat zwar keine
spektakulären Sehenswürdigkeiten, aber dafür einen kleinen, gepflegten und typisch mexikanischen Marktplatz,
der Zocalo. Hier herrscht vor allem am Abend reges Treiben, und man sieht viele junge Paare
händchenhaltend auf den Bänken sitzen. Es ist wohl die einzige Gelegenheit für etwas Zweisamkeit
ohne die Familie. Wir haben den kleinen Park ebenfalls für einen Abendspaziergang genutzt und schätzen gelernt. |
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| Auch die Kirche San Servacios mit ihren beiden Türmen, die direkt am Zocolo steht, hat ihren besonderen Reiz. Der Besuch einer Messe lohnt allemal. Sieht man doch mit welcher Hingabe die Mexikaner ihrer Religion nachgehen. |
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