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Ausflug nach Alfabia, Ermita de Bonany, Sineu,
Porto Cristo, Manacor
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Alfàbia ist der Name einer hübschen Parkanlage die Dank der Kenntnisse über Bewässerungstechnik
von arabischen Gartengestaltern im 14. bis 15. Jahrhundert geschaffen worden ist. Von mallorquinischen Adelsfamilien gehegt und um einige Elemente erweitert haben die Anlagen ihren arabischen Charme bis heute erhalten. |
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| Bei einem Spaziergang durch die Grünanlagen beeindruckt den Besucher eine üppige Gartenlandschaft mit subtropischer Vegetation. Es gibt große Palmen, ganze Bambuswälder, Wasserspiele, Fontänen und einen kleinen See. |
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| Neben der üppigen Pflanzenwelt sind es die Blumen die den Besucher immer wieder verweilen lassen. |
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| Sineu ist eine kleine Stadt, im Zentrum der Insel, die für ihren funktionierenden Bauernmarkt bekannt ist. Auf diesem Markt, der seit 1306 existiert, treffen sich noch die Landwirte und Bewohner der Insel um ihren Geschäften nachzugehen. Es ist wohl der letzte Markt auf Mallorca der vom Massentourismus noch unberührt und deshalb authentisch ist. |
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| Auf der großen Plaza Espana ist von Gemüse, Obst, Schinken, Lebensmitteln aller Art, Spezialitäten und Blumen oder Pflanzen alles zu finden was das Herz begehrt. Auch Kleidung, Kunsthandwerk und Möbel kann man hier erwerben. Natürlich werden auch Kitsch und allerlei Souvenirs für Urlauber verkauft. |
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Auf diesem Markt wechseln noch lebende Tiere, wie Hunde, Schafe, Ziegen, Enten oder Hühner den
Besitzer. Jedem Tierfreund dreht sich das Herz im Leibe um wenn er in die Augen der verängstigten Tiere sieht. Leider Gottes gehen die Mallorquiner nicht gerade zimperlich mit ihren Tieren um. |
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Petra ist ein kleines Dorf mit etwa 2500 Einwohnern an dem der Tourismus mehr oder weniger
vorbei gegangen ist.
Erwähnenswert ist lediglich dass es der Geburtsort des Franziskaners Junipere Serra ist. Er wurde
in Petra im Jahr 1713 geboren und ging später als Missionar nach Amerika. Er gründete u. a. in
Kalifornien eine Missionsstation aus der die Weltstadt San Francico hervor gegangen ist. Von Petra aus erreicht man nach kurzer Fahrt über die Straße PM-331 einen Abzweig der zur Wallfahrtskirche Ermita de Bonany auf dem 317 Meter hohen Puig de Bonany führt. Kurz vor Erreichen des Parkplatzes steht auf der linken Seite ein steinernes Kreuz. Dieses Kreuz markiert die Stelle an der vor Jahrhunderten eine Madonnenfigur gefunden wurde, der zu Ehren 1920 die Kapelle gebaut wurde. |
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| Die Klosterkirche beherbergt eine von den Mallorquinern verehrte Madonna, die es um 1600 herum nach langer Dürre wieder regnen ließ und so ein gutes Erntejahr bescherte. Sie steht in einer Nische über dem Altar. |
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Alleine wegen der phantastischen Aussicht über die Ebene lohnt sich der Abstecher hierher. |
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| An guten Tagen soll man bis Manacor sehen können. |
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Ursprünglich war der Ort Porto Cristo ein Fischerstädtchen und der Hafen von Manacor. Heute ist es
ein Ferienort mit einem schönen Yachthafen und einem kleinen Sandstrand.
Die Hauptattraktion von Porto Cristo ist allerdings die Drachenhöhle 'Coves del Drac'.
Damit verfügt der Ort über die wahrscheinlich meistbesuchte Touristenattraktion Mallorcas. Ihretwegen
kommen täglich Hunderte von Bussen mit Tagesausflüglern und verstopfen die Zufahrtswege. Lange Wartezeiten vor den Kassenhäuschen, der viele Rummel und die Show nerven allerdings nicht wenige der Besucher. |
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| Ein 'Muss' ist der Besuch der Drachenhöhlen nicht. Zum Einen weil man nur in großen Gruppen durch die Höhlen geführt wird und dadurch an engen Stellen von Nebenleuten eingekeilt wird und nichts mehr sieht. Zum Zweiten wird man vom Personal regelrecht vorwärts getrieben was zur Folge hat dass man sich keine der interessanten Stalaktiten/Stalagmiten-Formationen in Ruhe ansehen kann. |
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| Drittens weil fotografieren sowieso verboten ist und Viertens sind die einzelnen Bilder der Höhle teilweise grellbunt angestrahlt, was nicht unbedingt jedermanns Geschmack ist. |
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Der letzte Stop unseres Ausflugs war in Manacor in einem Keramikgeschäft. Eine große Verkaufsfläche
vollgestopft mit allem was Keramik so hergibt. Man muss es selbst gesehen haben um zu Glauben wie viel
Kitschhochdrei man zusammentragen kann. Um die Kunden bei Laune zu halten wird ihnen eine kostenlose Likörprobe angeboten. |
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| Aus 24 einheimischen Likören konnte man auswählen und/oder auch alle 24 Liköre probieren. Natürlich konnte man jeden Likör auch, in Flaschen abgefüllt, kaufen. |
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