Palma de Mallorca

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Palma de Mallorca ist die Hauptstadt der Balearen insgesamt und somit auch der Regierungssitz für Menorca, Ibiza und den kleineren balearischen Inseln.
Palma ist eine moderne Großstadt mit 350.000 Einwohnern und eines der bekanntesten Touristenzentren der Welt. Für den Touristen selbst ist nur die historische Altstadt interessant. Diese wiederum wird von den großen Avenidas (innerer Stadtring) begrenzt, die dort verlaufen, wo bis Anfang des 20. Jahrhunderts die mittelalterlichen Stadtmauern standen. Die Stadtteile außerhalb der Altstadt bestehen aus modernen Wohn- und Geschäftshäusern.
Das Tor zur historischen Altstadt ist die Plaça d´Espanya. Gleichzeitig ist der Platz das Herz des Inselverkehrs: hier starten Züge und Busse in alle Richtungen zu den Dörfern der Insel.
Weithin sichtbar das mitten auf dem Platz stehende Bronzedenkmal von Jaime I.
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Das Schönste an Palma de Mallorca ist der Bummel durch die engen Gassen der historischen Altstadt. Sie sind teilweise so eng dass Autos nicht zugelassen sind - und auch nicht durchpassen. Hier findet man Zeit und Ruhe die vielen Kirchen, Museen und Plätze sowie alte Patrizierhäuser und deren Innenhöfe zu entdecken.
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Auf der Plaza de Cort befindet sich das Ayuntamiento, das Rathaus mit seiner Fassade aus dem 17. Jahrhundert. Mitten auf dem Platz steht ein liebevoll gepflegter, uralter Olivenbaum (Olivenbäume können über 1000 Jahre alt werden).
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Im Eingangsbereich des Rathauses begrüßen zwei der volkstümlichen Riesen den Besucher. Es sind die Riesen Tòfol und Francinaina, ein legendäres Bauernpaar, die den Eingang zum Rathaus von Palma bewachen.
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Alle Wege führen auf die Placa Major, den Platz auf dem höchsten Punkt der Altstadt. Der Platz ist die Bühne und das Arbeitsfeld für Händler, Kleinkünstler und Musiker die versuchen den vielen Touristen den einen oder anderen Euro aus der Tasche zu locken.
Der Platz, mit seiner strengen, einheitlichen Architektur, ist nicht unbedingt ein Highlight von Palma. Er hat aber den Vorteil dass man, nach einem langen Fußmarsch durch die Altstadt, in den Außencafes eine Tasse Kaffee trinken, die Sonne genießen und die Füße etwas ausruhen kann.
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Der sich Anfang des 19. Jahrhunderts in Katalonien entwickelte Jugendstil, der Modernismus, kam etwas verspätet auch in Palma an. So sind an der Plaça Marqués de Palmer die beiden, um 1908/09 entstandenen, nebeneinander stehenden Häuser Can Rei und L'Aquila typische Beispiele für diesen Architekturstil. Sie sind u. A. wegen ihrer farbigen Mosaiken (unverkennbar die Handschrift des katalanischen Meisters Gaudi) ein architektonisches Highlight der Altstadt von Palma (Foto unten links).
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Eine besonders interessante Sehenswürdigkeit Palmas sind die Patios (Innenhöfe) der Patrizierhäuser. Viele dieser Patios tragen den Namen der Familien, die dort gelebt haben und z.T. auch heute noch dort leben. Andere sind nach Monumenten und Kirchen benannt, die sich in ihrer Nähe befinden. In diesen Patios erkennt man das unverfälschte, herrschaftliche Palma aus dem 16., 17. und 18. Jahrhundert.
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Patrizierhäuser wie Can Vivot, Can Oleza, Casal Solleric und Andere sind Zeugnisse sowohl von Reichtum als auch von der gesellschaftlichen Bedeutung ihrer Erbauer bzw. Besitzer. Sie waren als Mittel- und Treffpunkte eng mit dem wirtschaftlichen und sozialen Leben verknüpft.
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Nicht nur die Innenhöfe der Patrizierhäuser sind für den Besucher eine Augenweide sondern auch das 4-stöckige, 1903 fertig gestellte, Gebäude des Gran Hotel Fundació La Caixa mit seiner beeindruckenden Jugendstilfassade. Es liegt an der Plaça Weyler 3 in unmittelbarer Nähe des Plaça Major. Das Foto zeigt das Hotel, heute ein Museum, am frühen Abend. 1480

Auf der anderen Straßenseite findet sich die bei Einheimischen und Touristen allseits beliebte und bekannte Bäckerei Forn de Teatre. Die ausgefallene Fassade mit Jugendstilarabesken verbindet sich mit Blüten zu einem aufwendigen Türrahmen. Hier eine Ensaimada zu erstehen gehört fast zum Pflichtprogramm eines jeden Besuchers von Palma.
Es gibt kein typischeres und berühmteres Bäckereiprodukt der Balearen als eben diese Hefeschnecke Ensaimada. Es ist ein süßer Kuchen, der die Form einer Spirale, eben einer Schnecke, hat und ein beliebtes Frühstücksgebäck ist.
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Aber auch die unzähligen kleinen Bars, Cafes, Geschäfte und Läden sind eine Beachtung wert und laden gerade am Abend zu einem Bummel durch die Straßen und Gassen Palmas ein.
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Am Passeig des Born befinden sich in erster Linie Designershops. Die breite Flaniermeile gesäumt von Platanen und Steinbänken lädt neben dem Einkauf auch zum Verweilen ein.
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Am Ende der Allee, am Platz Placa Rei Joan Carles I, befindet sich das bekannte Cafe Bosch. Man sollte sich die Zeit nehmen, um bei einer Tasse Kaffee das Flair einer südlichen Großstadt zu genießen.