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| Imhoff / Stollwerk - Museum |
| Das Schokoladenmuseum liegt nur wenige 100 Meter südlich der Deutzer Brücke auf dem nördlichen Ende der Halbinsel Rheinau. Von der Rheinpromenade aus erreicht man das Museum über eine alte Drehbrücke (nicht mehr in Betrieb) welche die alte Hafeneinfahrt des Rheinau-Hafens überquert. Die Brücke stammt aus dem Jahr 1888 und wurde mit Wasserdruck bewegt. Der Wasserdruck wurde von einer elektrisch betriebenen Pumpe im Malakoffturm erzeugt und über Rohre zur Brücke geleitet. |
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Das frühere Hauptzollamt wurde um ein futuristisch anmutendes Gebäude erweitert und bildet nun die nördliche Spitze
der Rheinau-Halbinsel. Eher wie ein Schiff aussehend ist es das Imhoff / Stollwerk - Museum für Geschichte und
Gegenwart der Schokolade. Auf drei Etagen wird ausführlich über die 3000-jährige Geschichte der Schokolade berichtet. |
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Im Erdgeschoß wird man als erstes auf großen Schaubildern über die Anbaugebiete der Kakaopflanze und über die Ernte
der Kakaofrucht und deren Weiterverarbeitung informiert. In einem kleinen, begehbaren Tropenhaus kann man darüber
hinaus hautnah erleben unter welche Bedingungen der Kakaobaum wächst (sehr warm, sehr feucht). Der Rundgang durch das Museum führt zu einem weiteren Raum in dem alte Maschinen ausgestellt sind die im 19. Jahrhundert, u.A. auch von einem der Namensgeber des Museums, erfunden und patentiert wurden. Es sind erste Maschinen die zur industriellen Herstellung von Kakao und Schokolade benutzt wurden. |
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Im anschließenden hochmodernen Produktionsbereich (der sich über zwei Ebenen erstreckt) wird der gesamte Werdegang
der Schokolade, vom Rösten der Kakaobohne bis zum fertig verpackten Schokoladenprodukt, gezeigt. Die einzelnen
Produktionsschritte lassen sich verfolgen und durch Glasscheiben beobachten. |
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Kiloweise Schokolade. Wer kann da widerstehen? Der Schokoladenbrunnen am Ende der Produktionsstraße, gefüllt mit 200 kg flüssiger, warmer Schokoladenmasse ist nicht nur für Kinder die große Attraktion des Schokoladenmuseums. Die Schokolade in der Brunnenschale wird laufend umgewälzt und warm gehalten. Ein stilisierter Kakaobaum aus Metall sorgt für die nötige Dekoration der Anlage. Mitarbeiterinnen des Museums tauchen Waffelstäbchen in die süße Schokoladenmasse und bieten sie den vorbeikommenden Besuchern an. - Wer will, kann auch mehrmals vorbeikommen. |
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Auch auf der mittleren Ebene des Museums werden Schokoladenerzeugnisse produziert wie Pralinen, Dragees
und allerlei Hohlformen wie Bälle und Herzen. In weiteren Ausstellungsräumen erfährt man ausführlich, dass auch die Mayas und Azteken in Südamerika schon vor mehr als 2000 Jahren die Kakaofrucht zu schätzen wussten. In den oberen Ebenen informieren viele Unikate und Beispiele über die Schokoladenwerbung der letzten 200 Jahre. |
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