Fotos anklicken
Mombasa

Mombasa ist mit ca. 500 000 Einwohnern nach Nairobi die zweitgrößte Stadt Kenias. Sie ist auf einer Korallenfels-Insel erbaut. Zur nördlichen Küste, Richtung Malindi, ist sie durch eine Brücke verbunden. Zur Südküste, Richtung Diana Beach, gibt es nur eine Fährverbindung. Zwei Paar riesige Elefantenstoßzähne, die Tusks, überspannen die Fahrbahnen der Moi Avenue, der Hauptverkehrsstraße Mombasas. Als Anlass des Besuchs der englischen Königin sind sie 1952 gebaut worden. Im Laufe der Jahre sind sie zum Wahrzeichen Mombasas und Kenias geworden.
001
Enge, verwinkelte Straßen und Gassen geben in der arabischen Altstadt einen Eindruck, wie Mombasa um die Jahrhundertwende ausgesehen hat.
029 030
Die Fassaden der Häuser bröckeln und auch sonst sieht alles sehr ungepflegt aus. Wunderschöne Holzbalkone sind teilweise zerfallen und unwiderbringlich zerstört.
031 032
033 034

Aus dem 16. Jahrhundert stammt die von den Portugiesen erbaute Festung mit Namen Fort Jesus.
023
Das Fort sollte Mombasa und die Portugiesen vor dem Angriff türkischer und arabischer Schiffe schützen.
018 021 022
019 024
Gleich in der Nähe des Forts liegt der alte Dhauhafen. Hier kann man noch das mühsame Be- und Entladen der Schiffe durch Schauerleute (Hafenarbeiter) beobachten.
035 036

Indischer und moslemischer Einfluss auf das Leben Mombasas macht sich durch eine Vielzahl von Tempel und Moscheen bemerkbar. Wir haben einen indischen Hindu Tempel besucht. Die Inschrift über der Einganstür hieß: Shri Cutch Satsang Swaminar Ayan Temple. Was immer das heißen mag.
037r
Der sehr gepflegte Innenraum und die Ausstattung des Tempels machen einen Besuch lohnenswert.
038 039

Der Besuch eines Gemüsemarktes in einer der ältesten Markthallen im Ort darf bei der Stadtbesichtigung Mombasas nicht fehlen. Die Qualität der angebotenen Waren entspricht zwar nicht europäischer Norm, aber Europäer kommen auch nur zum Ansehen. Gekauft wird von den Einheimischen.
046 047
048 049

Westlich vom Stadtzentrum Mombasas, in Changamwe, liegt das Akamba Holzschnitzerdorf. Hier kann man qualitativ hochwertige Holzschnitzereien erwerben. Verkauft werden sie relativ teuer und zu Festpreisen. Ein Kauf lohnt sich aber allemal.
042 043
Der Besucher hat die Möglichkeit den Künstlern bei der Arbeit zuzusehen. Die Arbeitsplätze sind in langen, niedrigen Hütten untergebracht und die Leute sitzen mehr oder weniger auf dem Boden. Mit wenigem Werkzeug schaffen sie die schönsten Figuren und Skulpturen. Eine wirklich beachtenswerte Leistung.
040 041

Zurück zu unserem Hotel am Diana Beach ging es im Süden Mombasas mit der Likoni-Fähre über den Kilindi-Creek.
028
Es ist eine Auto- und Personenfähre die bei unserer Überfahrt, wie waren zur Rush-hour da, hoffnungslos überfüllt war.
026 027