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Gran Canaria / Spanien |
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Nach Teneriffa und Fuerteventura ist Gran Canaria die drittgrößte Insel der Kanaren.
Die Insel hat etwa 800.000 Einwohner von denen rund die Hälfte in der Hauptstadt Las Palmas leben.
Durch ihre unterschiedlichen Klima- und Landschaftsbilder wird Gran Canaria als ein Miniaturkontinent
beschrieben der alles Bieten kann was auch ein richtiger Kontinent zu Bieten hat. Hohe Bergketten im Zentrum der Insel mit gewaltigen Granitfelsen wechseln sich mit tiefen Schluchten, Vulkankegel, tropischer Vegetation oder wüstenartigen Landstrichen ab. |
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| Las Palmas besitzt mit dem Hafen Puerto de La Luz einen der bedeutendsten Häfen Europas. |
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Leider haben wir in Gran Canaria kein schönes Wetter erwischt. Trotzdem haben wir uns zu einem Ausflug in
die Inselmitte und damit in die Berge entschlossen. Wir fuhren vom Hafen in Las Palmas Richtung Südwesten durch die Vororte Tafira Baija und Tafira Alta. Hier wohnen die wohlhabenden Bürger von Gran Canaria in herrschaftlichen, von schönen Gärten umgebenen Villen. Es geht über eine kurvenreiche Strecke stetig bergauf. Trotz des diesigen Wetters hat man immer wieder die Sicht auf eine schöne Landschaft mit grünen Tälern und mit Weinreben bewachsene Berghänge. |
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| Unser Ziel war der 574 m hoch gelegenen Pico de Bandama. Von hier aus hat man die schönste Rundumsicht auf Gran Canarias Nordosten und auf Las Palmas (Foto unten). |
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| Von der Aussichtsplattform des Pico de Bandama hat man auch den besten Blick auf den direkt daneben liegenden Vulkankrater Caldera de Bandama. Der Krater ist 200 Meter tief und hat einen Durchmesser von 1000 Meter. |
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| Der Ort Vega de San Mateo mit etwa 8.000 Einwohnern ist ein landwirtschaftliches Zentrum in einem fruchtbaren, grünen Tal. |
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| Ein Spaziergang über die Hauptstraße des Dorfes führt an der Pfarrkirche Iglesia Parroquial de la Vega de San Mateo vorbei. Sie stammt aus dem 19. Jahrhundert. |
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| Kleine Gässchen mit uralten Häusern laden zum Bummeln ein. |
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| San Bartolomé befindet sich im geographischen Zentrum der Insel. Im Juli 2007 hat ein Brandstifter Feuer in den Bergen rund um San Bartolome gelegt. Große Flächen Wald wurden vernichtet. Zum Glück ist die Kanarische Kiefer sehr widerstandsfähig gegen Hitze und wird sich bald wieder erholt haben. |
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| Weiter ging die Fahrt durch die Bergwelt bei San Bartelome. |
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| Wir kamen nach Santa Lucia. Der Besuch des Museums zur Frühgeschichte von Gran Canaria ist sehr lohnenswert. Das Museum befindet sich am Ortsausgang Richtung Agüimes in einem burgähnlichen Gebäude. |
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| Die Bergwelt um Santa Lucia. |
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| In der Nähe des Dorfes befindet sich der Fortaleza Grande, ein geheimnisvoller, wie eine Festung geformter Felsen, der einst der letzte Zufluchtsort für die Guanches nach der spanischen Eroberung war. Die Legende erzählt, dass die zwei Guanche-Führer und einige der Krieger, die den Befehlen ihrer Führer nicht folgten und sich nicht ergeben wollten, sich von diesem Felsen in den Tod stürzten. |
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