La Palma / Spanien
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La Palma ist zusammen mit El Hierro die westlichste Insel der Kanaren. Die Insel hat eine Fläche von 720 Quadratkilometer und ist 45 Kilometer lang und 26 Kilometer breit. Sie ist die grünste aller Kanareninseln. Das Landschaftsbild ist geprägt von Bergen und tiefen Schluchten die mit Laub- und Nadelbäumen, mit Dattelpalmen, Lorbeerbäumen, Farne, Feigenkakteen, Aloa Vera und Agaven bewachsen sind. Auch der selten gewordene Drachenbaum ist hier noch zu Hause.
La Palma ist ein Paradies für Natur- und Wanderfreunde.


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Gegen 13.30 Uhr lief die AIDAdiva ganz langsam in den Hafen von Santa Cruz de la Palma ein. Vom Sonnendeck aus hat man Zeit die Stadt mit ihren hellen Häusern vor der Kulisse der dunklen Bergwelt zu bewundern.
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Santa Cruz de La Palma liegt in einer geschützten Meeresbucht im Osten der Insel La Palma, hat etwa 18.000 Einwohner und ist 1993 500 Jahre alt geworden.
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Wir hatten nur wenige Stunden Zeit um uns auf La Palma umzusehen und haben, um wenigstens etwas zu sehen, einen Ausflug zur größten Sehenswürdigkeit von La Palma, dem "Nationalpark Caldera de Taburiente", gebucht. Um 14.00 Uhr standen die Busse bereit und es ging los. Vorbei an Bananenplantagen rechts und links einer gut ausgebauten asphaltierten Strasse bis zu unserem ersten Halt in Santuario Virgen de Las Nieven.
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Hier steht die Wallfahrtskapelle der Virgen de Las Nieves. Die - Nuéstra Señora de Las Nieves - Heilige Jungfrau vom Schnee ist die Schutzpatronin von Las Palmas. Ihr zu Ehren findet alle 5 Jahre das größte Inselfest, die Bajada, statt.
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Weiter ging es zum Aussichtspunkt La Cumbrecita. Aus einer Höhe von 1300 m hat man einen phantastischen Blick in den Talkessel der Caldera de Taburiente wenn, ja wenn das Wetter mitspielt. Leider ist während unseres Besuchs das Wetter umgeschlagen. Zwischen einigen klaren Augenblicken immer wieder Dunst und Nebelschwaden die eine ungestörte Fernsicht nicht zuließen. Trotz allem lassen sich die gewaltigen Ausmaße des Kessels mit den 2500 Meter steil aufragenden Steilwänden erahnen.
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Bewachsen ist die Caldera de Taburiente hauptsächlich mit der Kanarenkiefer. Diese Kiefernart kommt nur auf den Kanaren vor und zeichnet sich durch bis zu 30 Zentimeter lange Nadeln aus. An den Nadeln kondensiert das Wasser der täglichen Passatwolken. Dieses Wasser wird von der Kiefer aufgenommen und über die Wurzeln an den Vulkanboden abgegeben. Auf diese Weise steigert sich die Niederschlagsmenge gegenüber dem Normalen um das Dreifache.
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Auf dem Rückweg ein kurzer Halt an einer Windmühle. Hier haben die Kunsthandwerker Ramon und Vina ihre Werkstatt und Ausstellung mit Keramikreplikaten von Ureinwohnern eingerichtet.
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