Madeira / Portugal
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Die Inselgruppe ist vulkanischen Ursprungs und besteht aus der Hauptinsel Madeira und den kleineren Inseln Porto Santo, Desertas und Selvagens. Die Hauptstadt des Archipels, Funchal, liegt an der Südküste der Insel Madeira in einer wunderschönen Bucht die von grünen Bergen umgeben ist.
Den ersten Morgen, wir waren noch auf See, hatten wir Zeit im Weite-Welt-Restaurant das Frühstück in aller Ruhe zu genießen und den Tag ganz langsam angehen zu lassen. Um 10.20 Uhr begann die obligatorische Seenotrettungsübung mit viel Tamtam und wenig Übung, danach konnte man schon an das Mittagessen denken. Gegen 13.00 Uhr erreichte die AIDAdiva den Hafen von Funchal.
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Für den Nachmittag hatten wir, schon lange vorher übers Internet, einen Ausflug in den östlichen Teil Madeiras gebucht.
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Ein Omnibus stand parat und die Fahrt ging vorbei an einer üppig grünen Landschaft, nur unterbrochen von kleinen Ortschaften und Ansiedlungen, nach Nordosten in die Berge und damit leider auch in das schlechte Wetter.
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Die Strasse führte direkt auf einen 700m über dem Meeresniveau liegenden Bergrücken. Hier befindet sich der knapp 7.000 Einwohner zählende Ort Camacha. Camacha gilt als Synonym für die Korbflechterei auf Madeira. In den Tälern rund um Camacha wachsen Korbweiden deren Triebe die Korbflechter ernten und zu Korbmöbel und anderen Gegenständen weiterverarbeiten.
Im Kunsthandwerkszentrum Camacha (Foto oben rechts) findet der Besucher alle Arten von dekorativen Stücken und Mobiliar aus Korb.
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Nahe dem auf 680 m Höhe liegendem Städtchen Santo Antonio da Serra befindet sich ein schön angelegter Garten mit uraltem Baumbestand. Magnolien und viele andere Bäume oder Sträucher blühen leider nicht um die Jahreswende und so gab der Garten nicht viel her. Allerdings gab es hier ein paar Aussichtspunkte von denen aus man einen weiten Blick in das Umland hatte. So zum Beispiel auf eine große Landzunge die das östliche Ende Madeiras ist und auf der weit und breit keine Bäume stehen. Die Ponta de Sao Lourenco ist eine Halbinsel von etwa 9 km Länge und 2 km Breite.
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Fotostopp am Portela - Pass mit Blick auf den berühmten Adlerfelsen (Penha de Aguia) mit 600 m Höhe (Foto unten rechts). Bei klarem Wetter soll man von hier aus die Nord- und die Südküste sehen können.
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Eine Wanderweg führt auf den Adlerfelsen (Penha de Águia). Der kleine Ort Faial liegt am Fuße des steil ins Meer abfallenden Adlerfelsen.
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Nach kurzer Fahrt erreichten wir die östliche Halbinsel Porto de Sao Lourenco. Hier gibt es einen spektakulären Panoramablick auf die schroffe Küste mit den steil ins Meer abfallenden Klippen.
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Nun ging es zurück in Richtung Funchal. Es gab noch einen kurzen Stopp in dem kleinen Ort Garajau. Hier steht seit 1927 eine 18 m hohe Christusstatue. Alle Seefahrer sollen durch sie beschützt werden. Leider war die Dunkelheit schon weit fortgeschritten und ein Foto nicht mehr möglich. Nach dem Abendessen haben wir uns von einem Taxi ins Zentrum von Funchal fahren lassen um uns die Weihnachtbeleuchtung von Funchal anzusehen (Menüpunkt Weihnachtsbeleuchtung).



Für den nächsten und gleichzeitig dem letzten Tag im alten Jahr haben wir uns eine Rundfahrt durch den westlichen Teil der Insel ausgesucht. Nach 30 Minuten Fahrt über eine Schnellstrasse hatten wir die erste Station unserer Rundfahrt, das Städtchen Ribeira Brava, erreicht.
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Der Küstenort mit seinen rund 8.000 Einwohnern liegt an der Mündung eines breiten Flusses der in der Regel nur wenig Wasser führt. Erst bei Regen wird er zu einem wilden "brava" Fluss "ribeira". Ribera Brava liegt im Zentrum des Bananenanbaus der Insel und so erstrecken sich Bananenpflanzungen an den Hängen rund um die Stadt.
Ein Schmuckstück und Wahrzeichen der Stadt ist die Kirche Sao Bento mit ihrem aus blauen und weißen Kacheln verziertem Turm. Der Kirchplatz ist aus schwarzen und weißen Kieselsteinen aufwendig gestaltet.
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Eine Verbindungsstrasse führt von Ribeira Brava an der Südküste nach Sao Vicente an die Nordküste der Insel. Immer wieder gibt es auf der Fahrt dahin spektakuläre Aussichtspunkte die am Encumeada-Pass auf 1007 Höhe ihren Höhepunkt finden.
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Sao Vicente ist ein idyllischer Ort. Er lädt den Besucher mit seinen malerischen Gassen und seinen weiß gestrichenen Häusern, mit üppigem Blumenschmuck an Fenster und Balkonen, zu einem erholsamen Bummel ein.
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Die Kirche stammt aus dem 17. Jahrhundert. Das Innere der Kirche ist mit vergoldeten Holzschnitzereien ausgestattet. Vor der Kirche befindet sich ein kleiner Park, der mit einheimischen (endemischen) Blumen und Sträuchern bepflanzt ist.
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Porto Moniz ist ein kleines Küstenstädtchen mit etwa 2.000 - 3.000 Einwohnern.
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Porto Moniz ist sowohl bei den Einheimischen als auch bei den Urlaubern wegen seines Meerwasserschwimmbades bekannt und beliebt. Begrenzungen und Verbindungen wurden zwischen den vorgelagerten Felsen gemauert und so künstliche Becken geschaffen die das Baden zu einem schönen Erlebnis werden lassen (Foto unten links).
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Ansonsten hat Porto Moniz, wie man auf den anderen Fotos sieht, nur eine felsige und steile Küste zu bieten.
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Zurück nach Sao Vicente geht es nicht durch den Tunnel sondern über die Küstenstrasse. Man fährt unter Wasserfälle hindurch und hat fantastische Aussichten auf die Steilküste und auf den Atlantik.