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| Quebec City / Quebec |
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Quebec-City ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Quebec. Im Jahre 1985 wurde der historische Teil
von Québec City mit seinen engen Gassen und seiner vollständig erhaltenen Stadtmauer, die in
Jahren 1823 bis 1832 errichtet wurde, von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Wahrzeichen Quebec's ist das vieltürmige Nobelhotel Chateau Frontenac, das Ende des 19. Jahrhunderts von der Canadian Pacific Railway erbaut wurde. Der Name leitet sich von einem französischem Offizier und Gouverneur namens Louis de Buade Frontenac ab. Im Jahr 1690 wehrte er einen Angriff der Engländer erfolgreich ab. In diesem Hotel wurde die Invasion in der Normandie 1944 geplant. |
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| Da die Stadtmauer komplett erhalten ist kann man die Altstadt nur über eines der Stadttore betreten. Unser Hotel befand sich neben dem Kongresszentrum und so sind wir durch das Stadttor Porte Kent im Westen der Altstadt gegangen. Man kommt von hier aus automatisch, über die Av.Ste-Anne, zum Place D'Armes. |
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| Hier befindet sich die Basilica Notre-Dame-de-Quebec. Sie ist mit über 350 Jahren die älteste Pfarrkirche Nordamerikas. Frankreichs König Louis XIV ließ sie erbauen und stattete sie im Inneren prunkvoll aus. Im Jahre 1923 ist sie nach einem Brand nach alten Plänen wieder aufgebaut worden. |
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Ein paar Meter weiter steht die Statue des Stadtgründers von Quebec: Samuel de Champlain.
Er gründete die Stadt um 1608. Hier steht auch das Nobelhotel Chateau Frontenac. Ein Blick, im Innenhof stehend, nach oben und man sieht dutzende von Türmchen, Erker und Giebel. Die Aussicht der nach innen liegenden Hotelzimmer geht allerdings nicht weiter als bis zur gegenüberliegenden Hauswand. |
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| Wir haben uns nach Norden gewand und sind immer an der Stadtmauer entlang spaziert. Man hat von hier aus einen herrlichen Blick auf den Hafen und dem Sankt Lorenz Strom. Sogar Kreuzfahrtschiffe gehen hier vor Anker. |
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| Zwischendurch immer mal wieder ein Blick in die angrenzenden Gässchen und das europäisch- französisch wirkende Flair. |
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| Irgendwann kam eine endlos lange Treppe, die uns von der Oberstadt in die Unterstadt führte. Die bemalte Haus- bzw. Giebelwand zeigte uns, dass wir im Galerieviertel waren. In den kleinen Straßen sind viele Galerien mit ansehnlichen Gemälden und anderen Kunstgegenständen anzutreffen. |
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| Nur zwei kleine Holzhäuser hat Samuel de Champlain im Jahr 1608 bauen wollen und einen Lagerschuppen für die Biberfelle. 80 Jahre später stand auf dem Handelsplatz eine Kirche, Notre Dame des Victoires, die älteste Steinkirche Nordamerikas. |
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| Viele Siedler aus Frankreich kamen und bauten rund um den Place Royal ihre Häuser. |
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Noch ein Blick in die Rue de Champlain, in der in jedem der kleinen Häuser ein Andenkenladen untergebracht ist.
Das Ganze ist sehr gepflegt und nicht aufdringlich. Man kann sich, wenn man will, alles in aller Ruhe ansehen
und auch für eine Tasse Kaffee findet sich ein kleines Cafe Resto. Allerdings ist diese schmale Gasse das
Ziel aller Quebectouristen und entsprechend überlaufen. Mit dem Schrägaufzug Funiculaire haben wir uns für wenig Geld wieder in die Oberstadt fahren lassen. |
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| Am Abend ein letzter Blick aus unserem Hotelfenster auf das erleuchtete Quebec. |
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| La sucrerie de la Montagne |
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Mittagessen auf dem Weg nach Ottawa in der Sucrerie de la Montagne. Dieses Anwesen ist nicht nur ein
rustikales Restaurant sondern hier wird auch der aus Ahornbäumen gewonnene Ahornsaft zu Ahornsirup
verarbeitet. Im Frühjahr wenn es nachts noch friert und es sich tagsüber erwärmt werden in den Stamm des Ahornbaumes 1,5 cm breite und 3 cm tiefe Löcher gebohrt in die ein kleiner Zapfhahn geschlagen wird. Innerhalb weniger Stunden fließt ein darunter gestellter Eimer voll Ahornsaft. Ein Ahornbaum kann etwa 40 - 50 l Saft pro Jahr liefern ohne das es ihm schadet. Diese Menge reicht für etwa 1 kg Ahornsirup. Der gewonnene Ahornsaft wird traditionell in der Zuckerhütte in großen Schalen über Holzfeuer solange eingedickt bis sich der Sirup durch Verdampfen des Wassers gebildet hat. Danach wird er in Flaschen abgefüllt und in einem kleinen Shop zum Kauf angeboten. Diese beiden Pferde ( Foto unten) holten uns am Parkplatz ab um uns in einem Leiterwagen ein paar hundert Meter weiter zum Restaurant zu fahren. Dieses bestand aus mehreren Blockhäusern. |
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| In Einem wurden wir über die Herstellung des Ahornsirups informiert und in einem Anderen gab es ein rustikales Essen mit Countrymusik. Zum Dessert gab es natürlich Pancake mit Ahornsirup. |
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