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| Landungsbrücken, Hafenpromenade, Speicherstadt |
| Für die meisten Hamburg-Besucher sind die Landungsbrücken der zentrale Ort um eine Besichtigungstour durch das Hafengelände oder der Innenstadt zu starten. So auch für uns. Unser Hotel lag gleich oberhalb der Landungsbrücken. Wir brauchten nur eine lange Treppe hinunter zu steigen und waren sofort mitten im touristischen Geschehen. Allerdings mussten wir diese Treppe am Abend auch wieder rauf. Und das war bei rund 30 Grad Lufttemperatur und müde gelaufenen Knochen eine kleine Tortur. |
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| Auf unserem ersten Erkundungsausflug sind wir westwärts über die Hafenpromenade in Richtung Speicherstadt gewandert und haben uns mit dem Flair des Hamburger Hafens an den Landungsbrücken vertraut gemacht. |
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| Die Dreimastbark "Rickmer Rickmers" ist Hamburgs maritimes Wahrzeichen an den Landungsbrücken und gibt Einblicke in das Seefahrer-Leben vergangener Zeiten. |
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![]() Der 112 Jahre alte Großsegler "Rickmer Rickmers" wurde auf der firmeneigenen Werft in Bremerhaven gebaut und nach dem Enkel des Firmengründers benannt. Der 3-jährige Rickmer ziert noch heute als Galionsfigur den Bug des Schiffes. Der Rumpf des Schiffes ist 97 m lang und 12 m breit. Der Tiefgang beträgt 6 m. Nach einer wechselvollen Geschichte liegt die "Rickmer Rickmers" als Museumsschiff seit 1987 am Elbufer nahe der Überseebrücke und ist täglich zu Besichtigen. |
| Foto unten rechts: das Spill ist eine vertikale Welle die mit Muskelkraft betrieben wird: sie besteht aus der Welle, einer Vorrichtung zur Aufnahme der Ankerkette die sich unter Deck befindet und dem Spillkopf. Der Spillkopf ist mit Öffnungen zum Einstecken der Spillstangen versehen. Letztere sind ein bis zwei Meter lange Hölzer, an denen jeweils bis zu vier Männer im Kreis gingen und so den Anker rauf oder runter bewegten. |
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| Foto unten rechts: schwere Eisenträger bilden den Ballast des Schiffes. |
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| Fotos unten: links der Funkraum und rechts daneben der Kartenraum. |
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Aufbruch in die "neue Welt".Fotos unten: über 5 Millionen Menschen wanderten zwischen 1850 und 1934 über den Hamburger Hafen aus. Für sie war Hamburg das Tor zur Welt. Schon seit Anfang des 19. Jahrhunderts kehrten immer mehr Deutsche ihrer Heimat den Rücken, um nach Amerika auszuwandern. In der Hoffnung auf bessere wirtschaftliche Bedingungen in der neuen Welt riskierten sie eine gefahrvolle Überfahrt auf Segelschiffen auf denen sie zu Hunderten in Zwischendecks zusammengepfercht waren. |
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| Fotos unten: das weltweit größte Museums-Frachtschiff ist an der Überseebrücke vertäut. Die "Cap San Diego" wurde 1961 als Frachtschiff gebaut und liegt seit 1986 als Museumsschiff mit festem Liegeplatz an der Überseebrücke in Hamburg. |
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| Das zu einem Restaurant umgebaute alte englische Feuerschiff LV13 war früher ein schwimmender Leuchtturm der in England seinen Dienst getan hat. |
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| Die denkmalgeschützte Speicherstadt ist der größte auf Eichenpfählen erbaute Lagerhauskomplex der Welt. |
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Die bis zu sieben Stockwerke hohen Speichergebäude haben sowohl eine Anbindung an die Fleete als auch an
die Straße.
Über die Fleete (gezeitenabhängige Wasserstraßen) wurden früher die auf den Schiffen gelöschten Waren mit
einer Schute an die Lagerhäuser herangefahren und mit Seilen über eine Winde in ihren Lagerraum gebracht. Im Container-Zeitalter verlieren die Lagerräume mehr und mehr ihre Bedeutung und werden langsam aber sicher zu Büro- oder Wohnraum umgebaut. |
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| Die Fleete in der Speicherstadt werden mittlerweile fast nur noch von Barkassen mit Hamburg-Touristen befahren. |
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| Die Gebäude aus rotem Backstein bilden eine beeindruckende Einheit, deren Fassaden mit Erkern, Türmchen, Skulpturen und kleinen Giebeln verziert sind. |
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| Einige der ansässigen Firmen bieten den vorbeispazierenden Besuchern auf ebenerdigen Lagertoren ihre Ware an. |
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| Die Kornhausbrücke, wo auch das Zollmuseum beheimatet ist, wird charakterisiert durch zwei Standbilder von 1903, die die Seefahrer Kolumbus und Vasco de Gama darstellen. |
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