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| Flensburg - Region - |
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Nicht nur die Stadt Flensburg, der Hafen und die Förde haben ihre Reize sondern auch die Region drum herum.
Es ist eine sanfte abwechslungsreiche Hügellandschaft mit reetgedeckten Bauernhöfen, einer malerischen
Küste mit herrlichen Stränden, mit Wäldern und großen landwirtschaftlichen Flächen auf denen im Frühjahr Raps,
danach im Spätsommer Weizen geerntet wird. Nicht nur eine intakte Naturlandschaft sondern auch herrliche Schlösser,
Landschaftsmuseen und denkmalgeschützte Anwesen bieten Abwechslung für Groß und Klein.
1876 hat man in Westerholz bei Langballigau die Mühle Steinadler errichtet. (Foto unten) Nicht zum Kornmahlen sondern um eine Ziegelei zu betreiben. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Mühle dann doch auf Kornmahlen umgerüstet, allerdings auch die Windkraft durch einen Dieselmotor ersetzt. Ende des 20. Jahrhunderts renoviert ist die Mühle heute ein privatwirtschaftlich geführtes Hotel. |
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| Etwa 10 km von Flensburg entfernt liegt Glücksburg. Schon seit 1872 ist Glücksburg ein Kurort und Ostseebad. Herrliche Strände und ausgedehnte Wälder sind die Markenzeichen einer Region die jährlich tausende von Besucher anlockt. |
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| Foto oben und unten links: der Strand von Glücksburg an der Förde. Auf der anderen Seite der Förde liegt Dänemark. |
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Das Schloss Glücksburg ist das Wahrzeichen der Stadt Glücksburg und eines der eindrucksvollsten Wasserschlösser Deutschlands. Es wurde von 1582 bis 1587 errichtet. Heute wird Schloss Glücksburg häufig als die Wiege der europäischen Königshäuser bezeichnet denn von hier aus führen direkte Linien in die Königshäuser von Schweden, England und Russland, Griechenland und Norwegen. |
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Das Dorf Unewatt beherbergt ein Freilichtmuseum der besonderen Art. An vier verschiedenen Stellen des Ortskernes sind
museale Gebäude integriert die man Museumsinseln nennt.
Während der Marxenhof im Ort Süderbrarup abgetragen und am Ortseingang von Unewatt wieder aufgebaut wurde,
hat es die Räucherei, die Buttermühle, die Windmühle "Fortuna" und die Christesen-Scheune schon immer im Dorf gegeben. Durch die unauffällige Einbindung musealer Gebäude in ein lebendiges Dorf ist es dem Besucher überlassen Historie und Gegenwart voneinander zu trennen. Bei einem Spaziergang durch das Museumsdorf Unewatt stellt sich dann auch, wie bei dem Haus der alten Schmiede (Foto links unten), sofort die Frage: gehört es nun zur Gegenwart oder zur Vergangenheit. Oder Beides. Auch das um 1895 erbaute Wohnhaus zur Christesen-Scheune sieht mehr bewohnt als museal aus. |
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| Ob es zum Museum gehört oder nicht. Das Angeler Sattelschwein lebt (Foto unten links). Es ist der sichtbare Zuchterfolg von Angeler Landwirten die Anfang des letzten Jahrhunderts durch Einkreuzung englicher und anderer Rassen eine neue, anerkannte Schweinerasse schufen. Die helle Schulterpartie, der Sattel, ist Markenzeichen und Namensgeber des Angeler Sattelschweins welches sich bei ökologisch orientierten Landwirten durch große Wiederstandsfähigkeit und einfache Weidehaltung beliebt gemacht hat. |
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| Foto unten: die Windmühle Fortuna wurde im Jahre 1878 erbaut und ist eine der Museumsinseln in Unewatt. |
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| Die Fotos unten zeigen den am Ortseingang von Unewatt wieder aufgebauten Marxenhof mit der dazu gehörenden Scheune. |
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Ein Besuch des Museums zur Geschichte der Kupfermühle in Harrislee. Die Kupfermühle ist eines der ältesten Industriedenkmale der Region: Bereits um 1600 nutzte man die Wasserkraft der Krusau zum Antrieb eines Eisenhammerwerks. Seit 1633 produzierte die Mühle Kupferbleche, später in den verschiedenen Werkstätten Rohre, Stangen und große Kessel für Industriebetriebe, Brauereien und Brennereien. Im 18. und frühen 19. Jahrhundert fanden im damals größten Industriebetrieb des dänischen Gesamtstaates 300 Menschen Arbeit. |
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| Die alte Wohnsiedlung der Arbeiter aus den Anfangsjahren der Kupfermühle und auch das Wohnhaus der Fabrikbesitzer aus dem 17. Jh. sind zum Teil restauriert und stehen heute unter Denkmalschutz. |
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Bei einem exquisiten Abendessen im Restaurant 'Alte Senfmühle' haben wir uns am letzten Abend unseres Aufenthaltes in
Harrislee/Flensburg von Susanne und Carsten verabschiedet. Drei herrliche Tage gehen zu Ende. Wir hoffen auf ein Wiedersehen. -- Bis dahin! -- |
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| (Ein Lob dem Koch: die fantastisch leckere Chili-Kokos-Bananen-Suppe wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.) |
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