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| Flensburg - Altstadt - |
| Flensburgs Wahrzeichen ist das, am Ende der Norderstraße stehende, Nordertor. Es wurde 1595 aus rotem Backstein errichtet und begrenzte etwa 200 Jahre lang die Nordseite der Stadt. Es war kein Verteidigungstor sondern ein reines Kontrolltor. Es sollte verhindern dass unerwünschte Personen in die Stadt hineinkamen. |
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Das Foto oben zeigt die Nordseite des Nordertores. Das Foto unten rechts zeigt die stadteinwärts liegende Südseite. Über dem Torbogen auf der Nordseite sind zwei Wappen zu sehen. Das linke Wappen ist das Wappen des dänischen Königs Christian VII (1577 - 1648). Das rechte Wappen stellt das Flensburger Stadtwappen dar. Unter dem Stadtwappen steht der Spruch: Friede ernährt - Unfriede verzehrt. |
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| 90 m hoch ist der Kirchturm der St. Nikolaikirche die etwas erhöht über dem Südermarkt thront. Sie wurde um 1390 erbaut und ist dem Schutzpatron der Schiffer und Seeleute geweiht. |
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| Der Südermarkt befindet sich am südlichen Ende der Einkaufsmeile Große Straße/Holm. Bereits im 13. Jahrhundert gab es an dieser Stelle einen Bauernmarkt. |
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Die Rote Straße ist Flensburgs Schmuckkästchen. Sie gehört wohl zu den am häufigsten fotografierten Motiven
in Flensburg. Diese historische Altstadtgasse mit ihren malerischen Handwerker- und Kaufmannshöfen, mit
Kunsthandwerk, Weinstuben, Antiquitäten und Galerien ist ein Highlight für jeden Besucher.
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Fünf Handwerker/Kaufmannshöfe gibt es in der Rote Straße. Einer davon ist der Krusehof in der Rote Straße 22.
Schon vor 200 Jahren war der Krusehof ein bedeutender Kaufmannshof in dem sich Gaststätten, Läden, Wohnungen und
Vorratsläger befanden. Heute laden ebenfalls kleine Läden, Galerien, Werkstätten und die Weinstube zum Bummeln und Verweilen ein. |
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Der erste Abend in Flensburg war der Weinstube im Krusehof vorbehalten. In einer echt urigen Umgebung, der ehemaligen Waschküche und dem Kohlenkeller der Hofbewohner, wurden wir mit leckerem Original Flammkuchen und einem süffigen Rotwein bewirtet. Die gemütliche Weinstube im Krusehof bescherte uns, unverhofft, einen romantischen Abend in Flensburg. |
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Über 200 Rumhäuser gab es in der Blütezeit des Rums in Flensburg. Heute sind es noch zwei die diese Tradition weiterleben lassen. Eines davon ist die Hof-Manufaktur vom Wein- und Rumhaus Braasch in der Rote Straße 26. |
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Zwei weitere, liebevoll restaurierte, Höfe in der Rote Strasse. Links der Sonnenhof und rechts der Blumenhof. |
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Nach dem Besuch der Rote Strasse ging es wieder zurück, quer über den Südermarkt und hinein in die Shoppingmeile
Holm die an der Rathausstraße endet und in die Große Strasse übergeht. Hinter der Adresse Holmhof Nr. 17 verbirgt sich der aus der Zeit des Norwegenhandels (18. Jahrhundert) stammende Hof Borgerforeningen. |
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Ein kurzer Besuch im Holmhof Nr. 43 in dem das Restaurant 'Alte Senfmühle' eine besonders gute Adresse ist.
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| Flensburg war im 18. Jahrhundert einer der bedeutendsten Handelshäfen für die Schiffe der Westindien-Flotte. An der Große Straße 24 steht der, im Jahre 1789 errichtete, Westindienspeicher. In ihm wurde der von den karibischen Jungferninseln St. Croix, St. Thomas und St. John importierte Roh-Rum gelagert. |
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| Die Große Straße besticht allein schon durch ihre traumhaften Fassaden aus verschiedenen Epochen der Architektur. Sie ist weiterhin, zusammen mit dem Holm, Flensburgs Einkaufsmeile. Erholung vom Bummeln bietet der angrenzende Nordermarkt mit seinen Cafés und Restaurants. |
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| Fotos unten: die Marienstraße. Im Hintergrund die St. Marienkirche. |
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Die Marienburg ist ein 300 Jahre altes Gebäude in der Marienstraße in dem sich Flensburg ältestes und letztes
Rumhaus befindet. Es wird von der vierten Generation bewirtschaftet. Foto unten rechts: der Hof der Marienburg. |
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| Unser Weg führte uns in die Norderstrasse. Das Haus Nr. 8 ist ein typisches Patrizierhaus und das Geburtshaus des berühmten Luftfahrtpioniers Hugo Eckener der 1924 mit dem Zeppelin LZ 127 die erste Atlantiküberquerung schaffte. Die Stadt Flensburg verlieh Hugo Eckener die Ehrenbürgerwürde. |
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| Einen Stopp machten wir an der Große Straße 42 - 44, um uns einen schönen Handelshof aus dem 18. Jahrhundert anzusehen. |
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| Der Oluf-Samson-Gang (Foto unten) ist eine malerische Gasse mit kleinen Fachwerkhäusern, die von der Norderstraße im Westen zum Hafen im Osten führt. Benannt wurde der Gang nach dem Flensburger Reeder Oluf Samson, der hier zu Beginn des 17. Jahrhunderts mehrere Mietshäuser besaß, die von Handwerker und Schiffer bewohnt wurden. Nach dem 2. Weltkrieg schließlich entwickelte sich der Oluf-Samson-Gang zum Rotlichtviertel von Flensburg. Dieser Trend ist wieder rückläufig und einige der sanierten Häuser werden mittlerweile als Stadthäuser genutzt. |
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| Der Oluf-Samson-Gang endet im Osten an den Hafen bzw. an die Hafenpromenade. Und hier stand alles im Zeichen der Flensburg NAUTICS. Viele Schaulustige bevölkerten schon früh am Tag die Hafenpromenade obwohl die Verkaufsbuden noch gar nicht richtig aufgemacht hatten. Keiner wollte was verpassen. Wir auch nicht! |
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| Einige Zeit hatten wir noch bis das 100 Jahre alte, wunderschön restaurierte, Dampfschiff Alexandra genügend Dampf im Kessel hatte um zu einer Rundfahrt durch die Förde auszulaufen und so haben wir uns erst mal den Rummel auf der westlichen Seite des Hafens angesehen. |
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| Neben den üblichen Jahrmarksbuden gab es auch einen kleinen Handwerkermarkt. Ortsübliche Handwerksbetriebe hatten Stände mit ihren Erzeugnissen aufgebaut und warben mit kleinen Vorführungen für ihren Beruf. |
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