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Abu Dhabi / Vereinigte Arabische Emirate |
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| Mit etwa 1,6 Millionen Einwohnern und einer Fläche von 67.000 qkm ist Abu Dhabi das größte der sieben Emirate und dank riesige Mengen Erdöl auch das reichste. Vor 40 - 50 Jahren war Abu Dhabi noch ein Dorf und die Menschen lebten vom Fischfang und der Perlenzucht. Nachdem vor der Küste Abu Dhabis Erdöl gefunden wurde kam der wirtschaftliche Aufschwung über Nacht. Heute ist Abu Dhabi eines der reichsten Länder der Welt und Abu-Dhabi-City eine Megastadt der Superlativen. |
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| Wir wollten es bei unseren Aufenthalt in Abu Dhabi nicht mit dem Bestaunen von imposanten und neugebauten Hochhausbauten belassen, sondern etwas mehr von Land und Leute kennen lernen. Aus diesem Grund haben wir einen Ausflug nach Al Ain gebucht. Vom Hafen aus ging es per Bus, vorbei an der Skyline von Abu-Dhabi-Stadt, über eine Schnellstraße ins Landesinnere. |
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| Fotostop an der größten Moschee der Welt. Es ist die Sheikh Zayed Bin Sultan Al Nahyan-Moschee. Sheikh Zayed Bin Sultan Al Nahyan war der erste Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate und ist 2004 verstorben. Die Moschee befindet sich noch im Bau. Nach Fertigstellung überragen vier, jeweils 110 m hohe Minarette das 550.000 m² große Areal. Die Moschee bietet Platz für 27.000 Gläubige. |
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| Vorbei geht es an einem Sportzentrum mit Sporthalle und Fußballplatz. |
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| Alles was es rechts und links der Strasse nach Al Ain zu sehen gibt, ist neu oder erst wenige Jahre alt. Man sieht es der gesamten Infrastruktur an dass sie aus dem Boden gestampft worden ist. |
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Nach ca. 140 km und knapp 2 Stunden Fahrt erreichten wir die Oasenstadt Al Ain. Al Ain liegt am
Fuße des Hajjar-Gebirges. Der im Gebirge gefallende Regen sammelt sich im Boden und kommt in Quellen
wieder zur Oberfläche. Mit diesem Wasser ist die Oase Jahrhunderte lang, nach dem Falaj-System, bewässert
worden. Archäologische Ausgrabungen zeigen durch Fundstücke dass die Oase, dank des Wassers, schon vor 3000 Jahren besiedelt war. Ein weiteres, besonderes Merkmal der Stadt Al Ain ist dass die Grenze zum Oman mitten durch die Stadt verläuft. Der omanische Teil der Stadt heißt Buraimi. |
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Unser erster Stopp in Al Ain war ein schön angelegter und mit vielen Blumen (Tagetes) bepflanzter Park.
Der Hili-Park beherbergt einige uralte Steingräber.
Die Hili-Gräber sind kreisrunde, aus großen behauenen Steinplatten errichtete, oberirdische Grabmonumente.
Sie sind unterschiedlicher Größe und können einen Durchmesser von mehr als 25 m erreichen. Eine rekonstruierte Grabanlage von 2700 v. Chr. war das einzigste sehenswerte Objekt (Foto unten rechts). Es gibt im Hili-Park noch mehr antike Gräber und Siedlungsreste zu besichtigen. Sie sind teilweise sehr stark verfallen und sagen einem Laien nicht viel. |
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Der Kamelmarkt ist weit über die Grenzen Al Ains hinaus bekannt. Es soll einer der größten und der letzte
innerhalb den Vereinigten Arabischen Emirate sein. Die Tiere werden in Arabien "Camel" genannt, tatsächlich
sind es aber Dromedare.
Kamele haben zwei Höcker während die Tiere auf dem Kamelmarkt alle einen Höcker hatten. Für die Beduinen sind die Dromedare Verkehrsmittel, Lastenträger, Milch und Fleischlieferant. Als "Rennkamele" sind sie Statussymbole und Geldanlage. |
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| Ein Kamelhändler mit Frau und Kind. |
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Die Regierung Abu Dhabis versucht das historische Erbe zu bewahren. Sie unternimmt
große Anstrengungen archäologische Fundstellen zu konservieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu
machen. Einen guten Überblick über die archäologischen Aktivitäten kann man sich auf der Website des Al-Ain-Museums verschaffen. http://www.aam.gov.ae |
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| Das Al-Ain-Museum befindet sich in den Mauern des Al-Jahilia-Forts. Die ausgestellten Fundstücke stammen alle aus der näheren Umgebung und sollen bis zu 5000 Jahre alt sein. |
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| Über die Lebensweise der Beduinen vor dem Ölboom wird man in der so genannten ethnologischen Abteilung sehr ausführlich informiert. Verschiedene Altagsszenen werden mit lebendgroßen Puppen nachgestellt. |
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| Der im Jahr 1938 erbaute und im Jahr 1998 renovierte Palast von H. H. Sheikh Zayed, dem ehemaligen Regenten von Abu Dhabi und Präsidenten der V.A.E. |
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Am Abend hieß es dann 'Ma-a Salam' (Auf Wiedersehen), Abu Dhabi. Der Inselstaat Bahrain ist unser nächstes Ziel. |
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