Muscat / Oman
Click for Muscat, Oman Forecast

Fotos anklicken
Das Sultanat Oman - ein karges Land am Ende der Weihrauchstraße und die Heimat von Sindbad dem Seefahrer - liegt im Osten der arabischen Halbinsel. Gemeinsame Grenzen hat es im Nordwesten mit den Vereinigten Arabischen Emiraten, mit Saudi Arabien im Westen und im Süden mit dem Jemen. Im Nordosten grenzt es an den Golf von Oman.
Das erste Ziel unserer Kreuzfahrt war der Hafen Mina Qaboos in Muscat. Muskat ist der Namensgeber der auch als Capital Area bezeichneten Hauptstadtregion. Diese erstreckt sich von Seeb, mit dem internationalen Flughafen, 60 km entlang der Küste bis nach Mutrah, wobei die einzelne Stadtteile weit auseinander liegen. Eine moderne Schnellstraße verbindet sie miteinander. Für den Besucher interessant sind die Stadtteile Alt-Muscat und das Hafenviertel Mutrah. Muscat liegt in einer von Bergen geschützten, natürlichen Bucht.
Staatsoberhaupt und Regierungschef ist seit 1970 Sultan Qaboos Bin Said. Er hat den Oman aus der politischen Isolation und tiefer sozialer Rückständigkeit herausgeführt. Heute ist Oman ein Beispiel für eine vernünftige Politik und dafür, daß Öleinkünfte zugunsten einer breiten Modernisierung eingesetzt werden können.
Der Islam ist Staatsreligion. Es ist ein Islam der besonderen Prägung. Er zeichnet sich durch große Toleranz und Friedfertigkeit aus.
t21
Panoramablick vom Sonnendeck der Costa Classica auf den Hafen Mina Qaboos (Foto oben).
Das Foto unten zeigt ein den ganzen Hafen beherrschendes, aus dem 15. Jahrhundert von den Portugiesen erbautes, Fort.
44
Erster Eindruck von der Hafenstadt Muscat.
49 51
52 53



Um ein wenig von Land und Leute kennen zu lernen hatten wir eine Rundfahrt in die nähere Umgebung gebucht. Mit einem Bus ging es in den Stadtteil Al Azaiba wo sich die größte Moschee des Landes befindet - die Sultan-Qaboos-Moschee - mit der sich Sultan Qaboos selbst ein Denkmal gesetzt hat. Der Bau der Moschee hat Milliarden von Petrodollars gekostet.
Darüber, ob es ein künstlerisch wertvoller Bau ist oder nicht, mag man streiten. Fest steht, dass man da wo genügend Geld und der Wille zur Gigantomanie ist Dinge schaffen kann die nur in Superlativen zu messen sind.
Die Moschee wurde 1992 in Auftrag gegeben und nach 9 Jahren Bauzeit am 4. Mai 2001, durch den Sultan persönlich, der Öffentlichkeit übergeben.
64
Die Dimensionen dieses Bauwerks sind gewaltig. Das Areal umfasst mehr als 400.000 qm, das Hauptminarett ist 90 m hoch, die kleineren Eckminarette je 45 m. Edelster Carara-Mamor, in grau und weiß, ist sowohl im Innern der Moschee als auch in den Nebengebäuden verschwenderisch verbaut worden.
71 94
Die hochglanzpolierten Böden werden von Arbeitern mit Reinigungsmaschinen aus Deutschland tagtäglich gesäubert.
90 73
Die Gebetshalle der Moschee fasst bis zu 6500 gläubige Männer. Für Frauen steht eine kleinere Halle zur Verfügung.
75 86
Die Gebetshalle wird im Innern von 34 Kronleuchtern beleuchtet (Fotos unten). Unter der Kuppel in der Mitte hängt ein gigantischer Lüster aus Swarowski Kristallen (Fotos oben). Er ist 8 Tonnen schwer, hat einen Durchmesser von 8 m und eine Höhe von 14 m. Über 1100 Glühbirnen tauchen die Kuppel in ein dezentes Licht. Im Innern des Lüsters ist, von Außen nicht sichtbar, eine Wendeltreppe eingebaut. Nur so ist gewährleistet dass defekte Glühbirnen gefahrlos ausgetauscht werden können.
Als Gegenstück zu dem Lüster und der mit Arabesken reich verzierten Decke und Wänden ist der Boden mit einem 75 mal 65 m großen Teppich ausgelegt. Er soll über 20 Tonnen wiegen und im Iran in vierjähriger Arbeit von 600 Frauen geknüpft worden sein.
77 76
95 87



Fotostopp am Al Alam Palast, der offiziellen Residenz von Sultan Qaboos. Der Palast liegt zwischen den beiden portugiesischen Festungen Mirani und Jalali aus dem 15. Jahrhundert.
Der etwas eigenartig anmutende Palast mit seinen orientalischen Stilelementen wurde von indischen Architekten entworfen.
106
Auch hier sind pakistanische und indische Gastarbeiter damit beschäftigt den Palast und das Umfeld penibel sauber zu halten.
92 109
114 116



Nach einem kurzer Besuch im Bait Al Zubair Museum bei dem wir einen Einblick in die Kultur und den Traditionen der Omanis bekamen ging die Fahrt über die Corniche (Küstenstrasse) weiter in Richtung Alt-Matrah.
100 97
Vorbei an sehenswerten Moscheen und am Watch Tower. Der Watch Tower, (Foto unten links) ein stilisierter Weihrauchbrenner auf dem Gipfel eines Hügels im Riyam-Park, ist eine Aussichtsplattform von der man einen grandiosen Blick über den Hafen, der hufeisenförmigen Bucht und dem Stadtteil Mutrah hat.
122 152
Eine Skulptur die zwei Fische darstellt deutet auf den hier ansässigen und weithin bekannten Fischmarkt hin (Foto oben rechts). Die Fotos unten zeigen die Corniche (Strandpromenade, Küstenstrasse) im lebendigen Mutrah.
147 jpg
Das Foto unten zeigt den Eingang des Souk von der Küstenstrasse aus. Hier duftet es nach Weihrauch, Gewürzen und Tee. Alles was der Orient zu bieten hat kann hier erstanden werden. Besonders Weihrauch, Kunsthandwerk und Textilien sind bei den Touristen sehr beliebt.
128
Der Souk wird von den Omanis rege genutzt. Die Männer im knöchellangen, weißen Dishdasha und die Frauen im Tschador, dem schwarzen Überhang der Körper und Haare verhüllt.
139 136
Ein Paket Weihrauch kaufen und einen Pashmiraschal - oder auch zwei. Das musste sein.
130 137



Am Abend nahm die Costa Classica Kurs auf Fujairah, einem kleinen Emirat in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
164 156