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Xi´an


Eine gute Stunde dauert der Flug von Peking nach Xi'an in der Provinz Shaanxi. Xi'an hat mit Umland 7 Millionen Einwohner, ist ca 3000 Jahre alt, war Hauptstadt und Regierungssitz von 11 Dynastien, und Ausgangspunkt der Seidenstraße.
Im Zentrum der Stadt fallen 2 Türme auf. Der 1384 erbaute, 36 m hohe, Glockenturm (Foto) und der 33m hohe im Jahr 1370 erbaute Trommelturm.
Um den Glockenturm herum haben sich Luxusgeschäfte und Einkauszentren etabliert deren Angebot und Ausstattung jeder Großstadt dieser Welt zur Ehre gereichen würde.
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Das Wahrzeichen von Xi'an ist die wuchtige Stadtmauer. Sie ist mitsamt ihren Wach- und Ecktürmen aufwendig restauriert und umschließt die Stadt rechteckig. Sie hat eine Länge von ca. 12 km, ist etwa 12 m hoch und 5-12 m breit.
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Die Stadtmauer ist komplett begehbar und man hat von oben einen schönen Überblick über das städtische Treiben.
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Mobilen und stationären Garküchen begegnet man auf Xi'ans Straßen überall. Es wird gekocht,gebrutzelt, gegrillt,gedünstet und gebraten was das Zeug hält.
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Und wo Touristen sind da sind auch Straßenhändler mit ihren Ständen. Der Bananenhändler allerdings kam uns gerade richtig. Wir hatten alle Hunger und haben den Stand so gut wie leergekauft.
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Eine gewaltige Grabanlage ließ der erste Kaiser Qin Shi Huangdi von China um 250 v. Chr. bei Xi'an errichten. Die Arbeiten dauerten fast 40 Jahre. Es wurde u.a. eine 7000 Mann starke Terrakotta-Armee geschaffen die dem Kaiser auch im Jenseits die Macht erhalten sollte. Die Grabanlage geriet im Laufe der Jahrhunderte in Vergessenheit und nur durch Zufall wurde sie von einem Bauern, der einen Brunnen bauen wollte, wiederentdeckt.
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Dieser Bauer lebt noch heute und ist uns bei unserem Besuch begegnet. Er bekommt für seinen Fund eine staatliche Rente und brauchte vom Tag des Fundes an nicht mehr zu arbeiten. Er schreibt auf Wunsch eine Widmung in einen zuvor erworbenen Bildband über die Terrakotta Krieger.
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Tang-Kaiser Xuanzong ließ an den Thermalquellen bei Huaqing einen Palast bauen. Die Anlage heißt Huaqing-Palast. Es ist eine weitläufige Anlage, mit vielen Wegen zum Spazierengehen, umgeben von vielen kleinen Pavillons und verspielten Statuen.
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Wir hatten das Glück daß eine Gruppe junger Tänzerinnen während unseres Besuches ihre Tänze vorführte. Es war eine Freude zuzusehen.
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Der Besuch einer Jadeschleiferei darf natürlich nicht fehlen. Man kann bei der Herstellung der Figuren und Skulpturen zusehen. In einem Shop wurden die Erzeugnisse ausgestellt und zum Kauf angeboten.
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Abends ging es zu einer Vorführung mit Musik und Tanz aus der Tang-Zeit. Im Theater gibt es keine der bei uns üblichen Theaterbestuhlung. Man sitzt an Tischen und kann, wenn man will einen Drink nehmen. Es wa eine wirklich sehenswerte Aufführung und hat uns besser gefallen als die Peking Oper in Peking.
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Die Kostüme, die auf Bildern und Zeichnungen überliefert sind, hat man nachgeschneidert. Die Musik und die Choreographie ist ebenfalls überliefert.
Es ist wirklich beachtenswert was man im 1. Jahrtausend in der Tang-Zeit schon auf die Bühne brachte.
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