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Beijing (Peking)


Ein neuer Tag und der erste Besuch geht zur Beijing Enamel Factory, einer Manufaktur, in der Kupfer-Email-Objekte nach dem Cloisonne'-Verfahren hergestellt werden. Das Cloisonne'-Verfahren ist eine besonders aufwendige, dafür aber auch besonders schöne, farbenprächtige Form der Verzierung von Metallobjekten.
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Auf die Oberfläche der aus Kupfer getriebenen Vasen werden, nach einem vorher aufgezeichneten Muster, dünne geformte Metallstege geklebt. Die entstehenden Zwischenräume werden, entsprechend dem Muster, mittels einer Pipette mit farbiger Emailpaste verfüllt. Danach wird gebrannt, poliert, vergoldet und glasiert. Ein aufwendiges Verfahren. Das Ergebnis jedoch sind wunderschöne Arbeiten die natürlich auch ihren Preis haben.
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50 km nördlich von Peking, am Fuß der Tianshou-Berge, liegen die Ming-Gräber. 13 von 16 Kaisern sind hier mit ihren Frauen begraben. Die Gräber der Kaiser Dingling und Changling sind restauriert und zu besichtigen. Der Zugang zu den Gräbern führt über den Geisterweg oder den Weg der Seelen (Shen Dao). Rechts und links des Weges stehen überlebensgroße Mamorstatuen, Löwen, Kamele, Elefanten, Fabeltiere und Hofbeamte, die die Totenruhe bewachen.
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Diese überlebensgroße Statue des Kaisers Yongle steht in der Halle der Hohen Gnaden in der Grabanlage Changling. Der Name des Kaisers war zu Lebzeiten Yongle nach seinem Tod Chang. Namensänderungen nach dem Tod sind in China üblich. Die Halle der Hohen Gnaden ist eine der größten Holzbauten Chinas aus dem 15. Jahrhundert.
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Schutzwälle, um mongolische Volksstämme den Zugang nach China zu versperren, wurden schon um 200 v.Ch. und später gebaut, aber erst in der Ming Dynasty um 1500 n.Ch. hat man diese Wälle miteinander verbunden, sodaß daraus die heute existierende große Mauer entstand. Sie erstreckt sich 6000 bis 7000 km durch den Nordwesten Chinas. Teilweise hat man sie restauriert, so u.a. in Badaling, etwa 80 km nördlich von Peking.
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Am Fuß ist die Mauer im Schnitt 7 m breit, auf der Krone 6 m. Die Höhe variiert zwischen 7 - 10 m, örtlich auch bis 15 m.
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Alle 200 m, wurden Wachtürme errichtet die als Unterkunft für das Wachpersonal und als Relaisstation für Nachrichten fungierten. Das Nachrichtensystem bestand aus Feuer, Rauch und Spiegel. So konnte man Nachrichten relativ schnell weiterleiten.
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Da sich die Mauer bei Badaling der bergigen Landschaft anpasst besteht sie auf der Mauerkrone fast nur aus Treppen, die teilweise sehr steil sind. Ersteigt man die Mauer aber auf einem Bergrücken so hat man einen wunderbaren Blick auf die umliegende Bergwelt.
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Zum Abschied von der Peking-Region gab es ein Peking-Enten-Essen. Es schmeckte nicht besser als zu Hause beim Chinesen. Allerdings vor den diversen Nebengerichten muß man warnen. Sie sind teilweise sehr scharf und undefinierbar. Wenn man fragt bekommt man lediglich den chinesischen Namen gesagt, mit dem man sowieso nichts anfangen kann. Aber wir hatten Glück: bei uns hat nichts mehr gelebt.
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