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Rio de Janeiro

Was will man machen: eines der weltweit bekanntesten Wahrzeichen von Rio de Janeiro ist eingerüstet. Der Zahn der Zeit nagte an der 38 m hohen und im Jahre 1931 erbauten Christusstatue auf dem Corcovado. Sie mußte dringend restauriert werden. Was aber, wie man sieht, niemanden störte. Der Besucherandrang war wie immer riesig.
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Die Cariocas (Einwohner von Rio) sind übrigens der Ansicht daß sie nicht zu arbeiten brauchen solange Christus seine Hände nicht faltet. Was wohl für ihre lockere Lebenseinstellung spricht.
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Von der Plattform unterhalb der Christusstatue hat man einen unvergesslichen Rundumblick über Rio. Links oben: Der Stadtteil Maracana und das größte Fußballstadion der Welt: das Maracana Stadion. Etwas weiter rechts davon (Foto unten) das Wohnviertel (Botafoga) der Mittelschicht und rechts an der Botafogobucht ein weiteres Wahrzeichen Rios: der 396 m hohe Zuckerhut.
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Rechts neben dem Zuckerhut schließen sich die bekanntesten Stadtteile Rio de Janeiros mit ihren Traumstränden an: Copacabana und Ipanema. Linkes Foto unten: Der Stadtteil Ipanema. Rechtes Foto unten: Die Pferderennbahn und rechts davon der Stadtteil Leblon.
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Ein Spaziergang am Strand von Ipanema macht Spaß. Wir hatten den Eindruck daß es hier sehr viel ruhiger zugeht als an der Strandpromenade von Copacabana.
Wenn man dann auch noch in schattiger Umgebung zur Erfrischung die kalte Kokusnussmilch einer Kokusnuss trinken, das Strandleben ringsherum beobachten und alle Eindrücke auf sich einwirken lassen kann, dann, in der Tat, ist man mit sich und der Welt im Reinen.

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Ein Besuch auf dem 396 m hohen Zuckerhut gehört natürlich ebenfalls zum Pflichtprogramm eines jeden Riobesuchers. Ist der Blick über die Stadt doch mindestens genau so schön wie auf dem Corcovado.
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Von hier oben aus hat man den ultimativen Blick auf den Strand von Copacabana und rechts davon den Stadtteil Copacabana.
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Vorbeifahrt am Sambodrom. Ohne Carnaval und ohne Samba eine ziemlich häßliche Beton- und Tribünenlandschaft.
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Nostalgie pur. Im Zentrum der Stadt ist die Start- und Endhaltestelle der altehrwürdigen Straßenbahn, der Bondinho. Es ist eine uralte hölzerne Trambahn die sich langsam und quietschend über ein Viadukt namens Arcos da Lappa und über schmale Straßen, engen Kurven, vorbei an alten kleinen Häusern, kleinen Geschäften und Imbissbuden nach Santa Teresa quält. Auch diese Fahrt ist ein Erlebnis das unvergesslich bleibt.
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Die Stadtverwaltung hat mehrmals versucht die alte Tram stillzulegen. Es ist immer am Widerstand der Bevölkerung gescheitert.
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Man fährt auf dem Weg nach Santa Teresa auch an Elendsvierteln (Favelas) vorbei. Man wundert sich wie gelassen und freundlich die mit uns fahrenden Menschen waren. Ein Großteil von ihnen wird in den Favelas zu Hause sein und alles andere als dort sorgenfrei leben.
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Das Stadtzentrum ist das finanzielle und unternehmerische Herz Rios. Hier befinden sich neben modernen sterilen Hochhausbauten aber auch die meisten historischen Bauten Rios. Diese historischen Bauten sind sehr gepflegt und eine Augenweide für den Betrachter.
Fotos unten: Das Teatro Municipal (Nationaltheater) um 1905 errichtet ist wohl das eindrucksvollste Gebäude am Platz. Es ist der Pariser Oper nachempfunden.
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Und wenn man schon im Centro ist muß man auch kurz in das im Jahr 1894 erstellte Cafe Colombo einkehren. Das Ambiente ist Wiener Cafehaus pur. Es gibt richtig gut schmeckenden Kaffee und diverse Süßigkeiten. Natürlich auch Mozartkugeln.
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(Meine Frau ist der Meinung daß es hier im Zentrum Rios die schickesten Schuhe der Welt zu kaufen gibt.)
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Was wäre Brasilien ohne den Besuch einer Churrascaria (Spießbraterei). Hier werden zu einem Festpreis gegrillte Leckereien aller Geschmacksrichtungen serviert. Es gibt Fleichsorten von denen man noch nie etwas gehört hat. Z.B. Alcatra (Schwanzstück vom Rind) oder Picanha (hintere Lende vom Rind) oder Mamianha (Schwanzstück) oder Lombo vom Schwein und vieles mehr.
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Dazu gibt es zur Unterhaltung der Gäste brasilianische Musik und typisch brasilianische Folkloretänze. Ein rundum gelungener Abend, wie man sieht....
Es kommt aber noch schöner : jetzt geht es zur Samba-Show.
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