1992 haben wir Berlin, nach dem Fall der Mauer im November 1989, zum ersten Mal besucht. Es war der
Besuch einer riesigen Baustelle. Sogar das Brandenburger Tor war weiträumig abgesperrt und konnte nicht
besichtigt werden. Alles was für einen Besucher interessant war wurde verschönert, um- oder neugebaut.
Wir haben es hingenommen und uns mit dem begnügt was noch zu besichtigen war.
Heute, im April 2006, wurde es Zeit mal vorbei zu schauen was denn aus all der Bauerei geworden ist.
Und in der Tat: Berlin kann stolz auf sich und auf die geleistete Arbeit sein.
Die Stadt hat sich zu ihrem Vorteil verändert. Die neue Stadtmitte, um und am Potsdamer
Platz, ist ein Gedicht. Das Daimler Chrysler Quartier, das Sony Center und das Bürogebäude der Deutschen Bahn machen
Eindruck und sind schon alleine einen Besuch wert. Ebenso das Einkaufscenter - die Potsdamer Platz Arkaden -
und nicht zuletzt das Theater am Potsdamer Platz und die Spielbank gleich nebenan.
Ebenso beeindruckend das Regierungsviertel mit dem restaurierten, alten
Reichstag und der neu gebauten gläsernen Kuppel sowie das neu gebaute, von der Architektur her etwas
gewöhnungsbedürftige Bundeskanzleramt.
Die Prachtstraße 'Unter den Linden' ist schon wieder oder noch immer eine Baustelle. Gegenüber des
Berliner Doms steht der ehemalige Palast der Republik von dem nur noch das Stahlgerüst steht. Das Gebäude
soll nun für andere Zwecke neu aufgebaut werden.
Wir haben in vier Tagen gesehen und erlebt wie sich Berlin im Laufe der Jahre verändert hat. Wir sind
davon überzeugt dass sich Berlin auch in Zukunft Jahr für Jahr verändern und sicherlich auch immer
schöner werden wird. Schon aus diesem Grund sagen wir: Berlin ist - jederzeit - eine Reise wert.
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