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Alexanderplatz  und Umgebung

Der Fernsehturm, das höchste Gebäude Berlins, mit einer Höhe von 368 m ist das herausragende und nicht zu übersehende Bauwerk am Alexanderplatz. Von der Aussichtsplattform der Kugel in 200 m Höhe hat man den ultimativen Rundumblick auf Berlin und aus dem um die eigene Achse rotierenden Café kann man bei einer Tasse Kaffee Berlin in aller Ruhe an sich vorbei ziehen lassen. Selbst am frühen Morgen stehen die Besucher schon in einer langen Schlange vor dem Kassenhäuschen um dieses Schauspiel genießen zu können. Wir waren vor 9 Uhr da und hatten eine Wartezeit von "nur" 30 min. Die Sonne hatte den Morgendunst noch nicht aufgelöst und so mussten wir uns mit etwas diesiger Sicht begnügen. Trotzdem war der Besuch des Fernsehturms ein Highlight unseres Berlinbesuchs.
Den Fuß des Fernsehturms hat man mit drei pavillonartigen Gebäuden umbaut. Hierin befinden sich u. a. der Eingang zum Fernsehturm und die Touristeninformation.
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Von der Aussichtsplattform des Fernsehturms aus sieht man auf dem Foto unten links das Rote Rathaus welches wegen seiner Farbe und nicht als politische Anspielung so genannt wird. Es ist der Sitz des Regierenden Bürgermeisters von Berlin. Der Turm des Rathauses war leider eingerüstet.
Direkt daneben (Foto rechts) steht die Nikolaikirche in ihrem Umfeld dem "Nikolaiviertel". Die Kirche wurde im 13. Jahrhundert errichtet und ist damit das älteste Bauwerk Berlins.
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Das Foto links unten zeigt den Berliner Dom und das rechte Foto die Spree und einen Teil der Museumsinsel.
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Wieder festen Boden unter den Füßen ging es zum Neptunbrunnen der auf einer großen freien Fläche vor dem Roten Rathaus steht.
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Der Neptunbrunnen mit großen Broncefiguren.
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Foto links unten: auf der einen Seite des Brunnens steht das Rote Rathaus mit eigerüsteten Turm,
auf der anderen Seite schräg dahinter an der Karl-Liebknecht-Straße, etwas einsam und verloren, die Marienkirche.
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Weiter geht's ins nostalgische Berlin, zum Nikolaiviertel. In diesem Viertel findet der Besucher das Alt-Berliner Milieu. Zille sein Milljöh eben.
Einige alte Bürgerhäuser sind restauriert worden. Der überwiegende Teil der Gebäude ist, im historischen Stil allerdings, neu gebaut worden. Gaststätten und Ladengeschäfte von einfach bis nobel machen das Nikolaiviertel für den Berlinbesucher zu einem Anziehungspunkt.
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Vom Nikolaiviertel bis zum Spreeufer sind es nur wenige Schritte. Hier gab es außer dem fast abgerissenen Palast der Republik nicht viel zu sehen.
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Der Berliner Dom mit seiner 75 m hohen Kuppel ist dem Petersdom in Rom nachempfunden. Im Krieg stark zerstört, wurde er ab 1975 restauriert und im Jahre 1993 wieder fertig gestellt. Der Dom dient auch als Begräbnisstätte für einige Kurfürsten, Könige und Kaiser der deutschen Geschichte.
Westlich des Berliner Doms beginnt der Lustgarten. Er wird nördlich vom alten Museum und südlich von der Karl-Liebknecht-Straße begrenzt. Der Lustgarten ist bei den Berlinern ein beliebter Treffpunkt und wird besonders von der Jugend zum Plausch mit Freunden genutzt.
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Am Ende des Lustgartens an der Schlossbrücke beginnt die Straße Unter den Linden. Ursprünglich war es nur ein Reitweg, heute ist es eine der Prachtstraßen Berlins.
Foto unten links: direkt hinter der Schlossbrücke mit der Haus Nr. 2 steht das Zeughaus. Ursprünglich ein Arsenal dient es seit Anfang des 19. Jahrhunderts musealen Zwecken. Heute beherbergt es das Deutsche Historische Museum. Das Foto rechts zeigt eine der Giebelfiguren auf dem Deutschen Historischen Museum.
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Foto unten links: die Humbold-Universität ist die älteste Universität Berlins und genießt international einen hervorragenden Ruf.
Auf der anderen Seite der Straße Unter den Linden befindet sich der Bebelplatz mit der Alten Bibliothek. Auf Grund ihres Baustils wird sie von den Berlinern "Kommode" genannt.
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Das monomentale Reiterstandbild von Friedrich dem Großen steht unübersehbar am westlichen Ende der Humbold-Universität auf dem Mittelstreifen der Straße.
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Foto unten links: die Staatsoper Unter den Linden.
Foto unten rechts: der Innenhof der Staatsbibliothek.
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Schon vom S-Bahnhof Hackescher Markt aus sieht man die hohe Fassade der Hackeschen Höfe. Aufwendig restauriert ist es mit 9 einzelnen Höfen Deutschland größtes zusammenhängendes Hofareal.
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Das ehemalige Postfuhramt wurde lange Zeit von der Deutschen Post genutzt. Heute ist es im Besitz eines privaten Investors. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.
Foto rechts unten: die Neue Synagoge in der Oranienburger Straße zählt zu den wichtigsten Orten jüdischen Lebens in Berlin. Im Krieg durch Bomben stark beschädigt ist sie nicht komplett restauriert worden.
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