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La Rambla, Kolumbussäule, Port Vell
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Jeden Tag die Rambla einmal rauf und einmal runter und jedes Mal sind tausende von Touristen und
Einheimische mit uns unterwegs. Etwas mehr als 1 Kilometer zieht sich der von Platanen gesäumte Boulevard
von der Kolumbussäule am südlichen Ende bis zur Placa Catalunya am nördlichen Ende. Man fühlt sich in eine andere Welt versetzt und weiß nicht so recht wo man zuerst hinsehen soll. Alle paar Meter finden sich Performance-Künstler, lebende Statuen, Musiker, Karikaturisten, Maler, Einheimische, Touristen, Obdachlose, Losverkäufer, Hütchenspieler und vieles mehr. Auch ein Blumenmarkt, ein Vogelmarkt und Zeitungsstände, die neben Zeitungen auch Postkarten und allerlei Krimskram an die Touristen verkaufen, gehören zum festen Bestandteil dieses Boulevards. (Spaziert man nach 22 Uhr in der Nähe der Kolumbussäule über die Rambla, begegnet man auch der einen oder anderen nachtaktiven Bordsteinschwalbe.) Die Rambla ist die Hauptschlagader Barcelonas über die alles Leben läuft. Hier kann man die Atmosphäre und den Lebensrhythmus einer Stadt hautnah spüren und erleben. |
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Jeder Meter der Rambla ist ein Bericht wert. Wir beschränken uns auf die Dinge die wir im letzten Jahr
nicht gesehen haben oder die uns nicht aufgefallen sind wie z. B. dem, unmittelbar neben dem Theater Liceu
befindlichen, kreisförmiges Keramikmosaik welches von Joan Miró stammt (Foto unten links). Die Mehrzahl
der Ramblabesucher läuft darüber hinweg ohne es zu erkennen. Das Gebäude im Hintergrund ist wegen seiner vielen, auf der Fassade befestigten, Schirme interessant. Der Drache lässt darauf schließen dass hier einmal ein Chinarestaurant ansässig war. Wozu es heute genutzt wird war nicht zu erkennen. |
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| Er ist wohl einer der schönsten Lebensmittelmärkte Europas: der Mercat de Sant Josep in Barcelona, oder auch "La Boqueria" genannt (Fotos unten). Es ist die älteste und wichtigste Markthalle Barcelonas und liegt im nördlichen Teil der Rambla. Die unglaubliche Vielfalt an Gemüse, Obst, Fisch, Meerestieren, Fleisch,Pilzen und Kräutern fällt jedem Besucher sofort auf. Auch die Preise sind gemessen an Deutschland deutlich niedriger. Bei uns zu Hause kosteten Anfang Mai 100 gr Kirschen 1,65 Euro. In Barcelona kostete 1 kg Kirschen zur gleichen Zeit 1,90 Euro. Wir haben uns 2 kg Kirschen gekauft und uns rundum satt gegessen. |
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| Die Dunkelheit des Abends bringt eine ganz besondere Atmosphäre über die Rambla. Die Hektik des Tages lässt nach und alles läuft in ruhigeren Bahnen ab. Die Menschen sitzen in den Straßenrestaurants beim Abendessen oder trinken ein Glas Sangria. Andere schlendern, wie immer, die Rambla rauf und runter. Es ist, so meinen wir, die schönste Zeit des Tages. |
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| Viele der rechts und links stehenden Gebäude und Geschäfte werden nach Anbruch der Dunkelheit auf dekorative Weise angestrahlt. Auch die junge Dame in ihrem Phantasie-Outfit wartet immer noch auf Anerkennung und auf ein paar Münzen. |
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Das in den Jahren 1845 bis 1847 erbaute Gran Teatre del Liceu wurde 1994 ein Raub der Flammen.
Es wurde wiederaufgebaut und im Jahr 1999 der Öffentlichkeit übergeben (Foto unten). Das Gran Teatre del Liceu zählt zu den feinsten Opernhäuser in Europa. Es wurden die Werke der wichtigsten Komponisten aufgeführt. |
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Am südlichen Ende der Rambla, auf der Placa Portal de la Pau, steht auf einer 60 m hohen Säule
die Statue von Christoph Kolumbus der mit seinem rechten Arm auf das Meer zeigt. |
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| Man kann mit einem Aufzug bis unterhalb des Sockels der Kolumbusstatue fahren. Es ist zwar alles sehr eng da oben aber man hat einen wunderbaren Rundumblick über die Stadt und den Hafenanlagen. |
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Direkt neben der Statue von Christoph Kolumbus befinden sich die Drassanes. Drassanes sind mittelalterlichen
Schiffswerften die heute das Schifffahrtsmuseum "Museu Marítim" beherbergen (Foto links unten).
Die Löwen im Vordergrund bewachen das Kolumbusdenkmal. Das Foto rechts unten zeigt von der Aussicht des Kolumbusdenkmals aus ein besonders schönes Gebäude in dem die Hafenmeisterei untergebracht ist. |
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Die Fußgängerbrücke Rambla del Mar trennt den Yachthafen vom übrigen Hafenbecken. Ein Teil der Brücke ist
beweglich und lässt sich wie eine Türe auffahren. Durch diese Schleuse können Schiffe aus dem
Yachthafen heraus bzw. in ihn hineinfahren. Die Passanten auf der Brücke müssen solange an einer Ampel warten.
Das Ganze wird durch Hafenpersonal geregelt. Nach überqueren der Fußgängerbrücke erreicht man ein modernes Einkaufs- und Freizeitzentrum. Das Maremagnum (Foto unten). Neben Boutiquen und Ladengeschäften findet man hier Restaurants, Discotheken und auch ein IMAX-Kino. Gleich hinter dem Maremagnum schließt sich das dem Mittelmeer gewidmete Aquarium an. |
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| Eine Nahaufnahme von der Rambla del Mar. |
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| Aus Anlass der Olympischen Spiele wurden vor allem der Hafen und seine Umgebung umgestaltet. Unter anderem wurde ein Yachthafen mit mehr als 700 Anlegestellen angelegt. |
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| Der Yachthafen ist der Mittelpunkt einer großen Freizeitzone. Diese zieht sich, am Kolumbusdenkmal beginnend, an der Passeig de Colom entlang bis hin zum Placa de Anton Lopez wo auch das schöne Gebäude des Post- und Telegraphenamtes steht (Foto unten). |
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