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Plaça Catalunya, Las Ramblas, Kolumbus-Säule, Hafen

Ausgangspunkt aller touristischen Unternehmungen ist die weiträumige Plaça de Catalunya. Dieser Platz ist der Hauptverkehrsknotenpunkt, das Herz und das Zentrum Barcelonas. Unterirdisch gibt es fünf Metrolinien und oberirdisch jede Menge Buslinien die hier eine Haltestelle haben und für Publikumsverkehr sorgen. Auch ist hier die Endhaltestelle der blauen Buslinie, die im Pendelverkehr den Flughafen mit der Innenstadt verbindet. Weiterhin starten an der Plaça de Catalunya auch die offenen Touristenbusse zu ihren Stadtrundfahrten. Wir haben die Busse ausgiebig genutzt, denn zum Teil liegen die Sehenswürdigkeiten der Stadt weit auseinander.
Den ganzen Tag über herrscht auf dem Platz ein starkes Gewühl von Einheimischen und Touristen. Und da in Spanien fast das ganze Jahr über die Sonne scheint und es warm ist, kann man dieses Gewühl von einem der vielen Straßecafés am Rand des Platzes bei einer Tasse Kaffee in aller Ruhe beobachten und an sich vorbei ziehen lassen.
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Der Platz wird umringt von repräsentativen Bauwerken in denen sich Banken oder Hotels befinden. Zwei große Springbrunnen sind Blickfang und Touristenmagnet zugleich.
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Auch am Abend ist die Plaça de Catalunya mit den illuminierten Gebäuden und Springbrunnen ein Anziehungspunk für Einheimische und Touristen.
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Monumentale Statuen am Eingang zum Platz an der C. Fontanella sorgen ebenfalls für Aufmerksamkeit.
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Tausende von Tauben bevölkern den Plaça de Catalunya. Entsprechend beschis... sind die Gehwege, die Einrichtungen und Statuen des Platzes. Die Stadtverwaltung und die Bürger Barcelonas scheint es nicht zu stören und Händler verkaufen Taubenfutter an die Touristen. Wir haben uns auch welches besorgt und wie man sieht kommen die Tauben auf die Hand um sich das Futter zu holen.
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Der berühmteste und der längste Boulevard Barcelonas, Las Ramblas, beginnt an der Plaça de Cataluya und endet nach etwas mehr als 1 km an der Kolumbussäule am Alten Hafen. Dieser Boulevard ist eine mit großen Platanen gesäumte Fußgängerzone, immer voll mit Einheimischen und Touristen aus aller Herren Länder.
Jede Menge Zeitungs- und Postkartenstände, Pantomimen, alle paar Meter lebende Statuen, fliegende Händler, auch Hütchenspieler und Taschendiebe (letztere sieht man nicht), ein Blumen- und ein Vogelmarkt, sowie zahlreichen Cafés und Restaurants machen die Atmosphäre dieser einmaligen Straße aus.
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Schlendert man die Ramblas runter in Richtung Hafen so sieht man bald auf der rechten Seite die von 1681 bis 1729 erbaute barocke Jesuitenkirche Iglesia de Betlem.
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Etwas weiter, ebenfalls auf der rechten Seite, befindet sich die größte und schönste Markthalle Barcelonas, Mercat de Sant Josep. Sie wird auch La Boqueria oder der Bauch Barcelonas genannt. Die Markthalle ist eine reich verzierte Stahl-Glas-Konstruktion aus dem 19. Jahrhundert.
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Bei einem Rundgang durch die Markthalle fällt die unglaubliche Vielfalt an Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch und Meerestieren auf. Man entdeckt auch jede Menge regionale Spezialitäten wie Wurst- und Schinkenspezialitäten, die auch ihren Preis haben.
Wer schreckhaft ist sollte sich in der Fleischabteilung etwas vorsichtig sein. Da es in Spanien üblich ist den geschlachteten Tieren nur das Fell komplett abzuziehen um sie so im Ganzen in den Auslagen anzubieten, kann es dem unvorbereiteten Touristen passieren dass ihn unvermittelt ein fellloses Kaninchen oder ein Schafskopf mit großen Augen ansieht. Ein solcher Anblick ist gewöhnungsbedürftig.
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Straßenkünstlern, Pantomimen, regungslosen, lebenden Statuen oder was auch immer sie sind begegnet man alle paar Meter.
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Die Einen sind nicht besonders einfallsreich, die Anderen dafür um so mehr und mit aufwendigen Kostümen ausgestattet. Alle versuchen, durch ihr Outfit aufzufallen und den vorbei schlendernden Passanten ein paar Münzen zu entlocken.
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Der Vogelmarkt oder besser der Tiermarkt (Foto unten links). Hier werden nicht nur Vögel sondern auch Kaninchen, Hühner, Enten, Ratten und Mäuse verkauft. Natürlich auch das ganze Equiqment drum herum.
Der Blumenmarkt (Foto unten rechts) hält was er verspricht. Jeden Tag gibt es frische Schnittblumen, teilweise zu hübschen Sträußen gebunden. Auch Blumenpflanzen für den Garten oder dem Balkonkasten werden angeboten.
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Zum Ende des Boulevards hin stehen die Straßenmaler mit ihren Staffeleien. Es ist schon interessant zu beobachten wie sie z.B. von einem einfachen Foto eine fast identische, vergrößerte Kopie anfertigen können.
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Die Ramblas endet am Plaça Portal de la Pau. In der Mitte des Platzes steht die Gedenksäule von Christoph Kolumbus. Mit einem Aufzug kann man sich zur Aussichtsplattform in 60 m Höhe bringen lassen. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick auf den Hafen und die Stadt.
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Die Kolumbus Säule (Fotos oben) ist aufwendig mit Statuen und Figuren ausgestaltet. Ganz unten am Sockel sind Reliefs angebracht, die Szenen aus dem Leben des Kolumbus beschreiben. Bewacht wird das Denkmal ringsum von großen stählernen Löwen.
Direkt nebenan befindet sich das Schifffahrtsmuseum (Fotos unten) welches in einem prächtigen, gotischen Gebäude untergebracht ist. Große und aufwendig gestaltete Giebelfiguren lassen dieses Gebäude noch wuchtiger erscheinen.
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Geht man vom Kolumbus Denkmal aus in Richtung Alter Hafen (Port Vell) so passiert man automatisch das sehr schöne Gebäude der Hafenmeisterei (Foto rechts unten).
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Man kommt zur Rambla del Mar, einer Fußgängerbrücke, die über den Hafen zu einem großen Freizeitzentrum mit Restaurants, Spielhallen, Kinos, Ladengeschäfte und Kunstgalerien führt.
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Es macht Laune am alten Hafen bei schönen warmen Wetter die Uferpromenade entlang zu schlendern und den Hafenbetrieb zu beobachten.
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