Darwin / Nordterritorium / Australien

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Top End oder das Tor zu Australien und zugleich die Hauptstadt des Northern Territory ,so stellt sich die nördlichste Stadt Australiens, Darwin, dem Besucher dar. Das "Tor zu Australien" war für uns die erste Station von der Nordküste Australiens bis nach Sydney an der Ostküste.
Darwin hat rund 100.000 Einwohner und ein tropisches Klima. Die Temperaturen liegen das ganze Jahr bei über 30°C, was die Bewohner dieser Stadt bewegt einen entspannten, tropischen Lebensstil zu pflegen. Man unterscheidet hier nur zwischen zwei Jahreszeiten – der "nassen Jahreszeit" (November bis April) und der "trockenen Jahreszeit" (Mai bis Oktober).
Von Touristen wird Darwin hauptsächlich als Ausgangspunkt für Exkursionen in das Outback betrachtet. Und da hat das Northern Territory eine Menge zu bieten.
Darwin ist Ausgangspunkt für Touren in die National Parks des Top End: Kakadu, Litchfield und Nitmiluk National Park sowie die Tiwi Islands.
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Durch den II. Weltkrieg und verheerende Wirbelstürme ist die Stadt mehrmals fast zerstört worden. Das ist mit ein Grund warum es so gut wie keine historischen Bauwerke gibt.
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Etwa 45 Autominuten südlich von Darwin befindet sich der Territory Wildlife Park. Da wir so gut wie keine Gelegenheit hatten Tiere in freier Wildbahn zu beobachten, wollten wir sie uns wenigstens in einem Park, der ihrem natürlichem Umfeld entspricht, ansehen.
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Auf dem Weg zum Territory Wildlife Park kam uns einer der legendären Road Trains entgegen. Road Trains sind Lastkraftwagen mit über 500 PS starken Motoren die, neben anderen Dingen, hauptsächlich Vieh durch Australien transportieren.
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Diese Ungetüme bestehen aus bis zu drei Aufliegern und haben dadurch schnell eine stattliche Länge von über 50m. Allerdings dürfen nur in dünn besiedelten Gegenden Australiens drei Auflieger gezogen werden - in den Dichterbesiedelten nur zwei.
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Die Straße führte durch Farmland. Rinderherden und kleine Waldgebiete waren rechts und links der Straße die einzige Abwechslung. Auf dem Foto unten rechts ein Termitenhügel die hier häufiger vorkommen.
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Zu den typischen Auswirkungen des australischen Klimas gehören auch Waldbrände die zwar durchaus erwünscht sind aber trotzdem Schäden anrichten können. Wie man unschwer erkennen kann hat dieser Wald am Straßenrand vor noch nicht allzu langer Zeit gebrannt. Man sieht aber auch, dass sich die Bäume und die sonstige Vegetation mittlerweile wieder erholt haben.
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Der Park wurde im Jahr 1989 eröffnet und ist ein Projekt der Regierung des Northern Territory. Es werden nur Tiere gezeigt deren Lebensraum sich in diesem Teil Australiens befindet.
Ein kostenloser Shuttle-Bus fährt kontinuierlich den 4 km langen Rundkurs ab und man kann an den Haltestellen zu- und aussteigen so oft man will.
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Es ist eine im Großen und Ganzen naturbelassene Anlage. So kann man eine Menge Tiere beobachten die hier in freier Wildbahn leben. So wie der australische Pelikan unten rechts.
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Eine Schlangenhalsschildkröte, die sich ein Algenfell hat wachsen lassen. Sie kann bis zu 50 Jahre alt werden. Sie lebt in Sumpfgebieten und langsam fließenden oder stehenden Gewässern. Ihre Art ist stark gefährdet.
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Unten links: eine Pied-Imperial-Pigeon oder Zweifarben-Fruchttaube. Sie lebt von Neuguinea bis in den Nordosten von Australien.
Unten rechts: ein Forest-Kingfisher. Sein Verbreitungsgebiet reicht von Indonesien über Neuguinea bis nach Nordost-Australien. Wie andere Eisvögel auch jagt er u.A. kleine Frösche und Eidechsen.
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Unten rechts: ein Comb-crested Jacana, auch als Lotusbird bekannt. Der Jacana lebt auf der schwimmenden Vegetation tropischen Süßwasser-Feuchtgebiete.
Unten links ein Spangled Drongo. Diese Vögel leben in Nord- und Ostaustralien, bevorzugt in Feuchtgebieten, Mangroven oder Parks.
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Links unten: ein Bush Stone-Curlew. Der Vogel ist etwa 60 cm groß und lebt hauptsächlich in Nordaustralien.
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Rechts unten: eine neugierige Eidechse, aber auch genau so scheu.
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Die australische Wasseragame ernährt sich von Insekten, Früchten, Fischen und kleineren Reptilien. Ihr Lebensraum sind Bäume und Felsen die in Gewässernähe anzutreffen sind. Sie liegt gerne auf Ästen und lässt sich bei Gefahr ins Wasser fallen.
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Links unten: ein Blue-winged Kookaburra. Bekannt ist er für sein unverkennbares Lachen und wird deshalb auch Laughing Jack (Lachender Hans) genannt.
Rechts unten: der Channel-billed Cuckoo ist die größte Kuckucksart in Australien.
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Unten links: eine Schlangenhalsschildkröte. Unten rechts: eine Radjah Shelduck.
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Eine ganze Kolonie Flughunde hing in den Bäumen. Flughunde sind Bewohner von Wäldern, Sümpfen oder Mangrovengebieten. Zum Schlafen hängen sie meist an Bäumen. Am Abend begeben sie sich auf Nahrungssuche.
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Eine weitere Sehenswürdigkeit des Wildlife Parks ist das Aquarium. In einem Plexiglastunnel stehend kann man grosse Fische aus den Gewässern Australiens fast hautnah an sich vorüber ziehen lassen.
Foto: Unterseite eines Rochen (Grinst er nun oder grinst er nicht?).
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In mehreren kleineren Aquarien sind Fische, Korallen und anderes Getier des Barrier Reef zu bewundern.
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In einem Terrarium hatte man ein riesiges Krokodil untergebracht. Es lag da wie tot und ließ sich durch absolut nichts stören.
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An der Main Station liefen handzahme Wallabys (eine Unterart der Kängurus) herum. Sie waren natürlich die Stars der Anlage. Alle Parkbesucher wollten sie einmal knuddeln und streicheln.
Wallabys erreichen eine Größe von 30 bis 90 cm und werden maximal 25 kg schwer. Wie alle Kängurus sind Wallabys Pflanzenfresser, die sich von Grünzeug wie Knospen, Farnen, Rinden, Gräsern, Kräutern und Blättern ernähren.
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Am Abend legte die Diamond Princess ab um mit östlichem Kurs Kap York zu umfahren und dann mit südlichem Kurs, am Great Barrier Reef vorbei, die Ostküste Australiens entlang zu fahren.
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