Wat Pho, Chao Phraya River, Klongfahrt

Click for Bangkok, Thailand Forecast

Fotos anklicken
Man muss nur eine Straße überqueren um vom Grand Palace zum Tempel des ruhenden Buddha (Wat Pho), der größten Klosteranlage des Landes, zu gelangen.
298
Im westlichen Teil der Tempelanlage befindet sich der 45 m lange und 15 m hohe, mit Blattgold verzierte, liegende Buddha. Die liegende Stellung soll symbolisieren, dass Buddha gerade ins Nirwana hinübergleitet.
271 272
Die riesige Buddha-Figur ist in einem engen, dunklen und schmucklosen Raum untergebracht.
275
Beeindruckend sind die riesigen Fußsohlen des ruhenden Buddhas. Diese sind mit 108 Perlmuttintarsien ausgeschmückt, welche die 108 Eigenschaften eines wahren Buddhas darstellen.
Foto unten rechts: An der Rückseite der Buddha-Statue sind 108 Opferschalen aufgestellt. Um Glück im Leben zu haben muss man in jede Schale eine Münze werfen die man vorher an einer Wechselkasse für wenige Bath erwerben kann.
Ob die ganze Prozedur was genutzt hat? - Wir werden sehen.
280 286
16 Tore, bewacht von Dämonen, führen durch die Umgrenzungsmauern ins Innere des Wats.
293
73 kleine Chedis sind rings um dem Ubosot, dem zentralen Gebäude des Tempels, angelegt.
303 304
319
Kleine schön gestaltete Gärten unterbrechen auf angenehme Weise die strenge Ordnung der Bauwerke.
320 327



Auf der anderen Seite des Chao Phraya River liegt, direkt gegenüber vom Grand Palace und Wat Pho, der Wat Arun. Dieser Tempel ist mit seinem 79 m hohen Prang, einem reich mit Porzellanbruchstücken und buntem Glas verzierten Turm, ein Wahrzeichen Bangkoks.
29

Foto unten: Von der Tha Tian Anlegestelle am Grand Palace aus sind wir mit einer umgebauten Reisbarke eine kurze Stecke den Chao Phraya River flussaufwärts gefahren um in einem direkt am Ufer gelegenem Restaurant eine Mittagspause einzulegen. Reisbarken waren ursprünglich Lastkähne die für den Reistransport auf den Wasserwegen Bangkoks benutzt wurden. Viele dieser Boote wurden umgebaut und mit Dieselmotoren ausgestattet. Sie dienen heute als Passagierboote oder sogar als kleine schwimmende Hotels.
20

Die Bootsfahrt zum Restaurant erlaubte uns das geschäftige Treiben auf dem Fluss zu beobachten und uns die Skyline Bangkoks vom Chao Phraya River mit den modernen Hochhäusern anzusehen.
34 40
133
146 143
44

Nach der Mittagspause sind wir in ein Longtail-Boot umgestiegen um uns einen Eindruck vom Leben der Menschen auf und am Klong Mon, einem Seitenarm des Chao Phraya River, zu verschaffen. Bis in das 19. Jahrhundert waren diese Klongs und der Fluss die Hauptverkehrswege der Stadt.
Auf dieser Fahrt erlebten wir die ganze Bandbreite thailändischer Lebensart. Es ging vorbei an Slums und Palästen, an Märkten, Tempel und Industrieanlagen, modernen und verfallenen Häusern. Man konnte sich dem Eindruck, man vollziehe gerade auch eine Reise durch die Zeit, nicht entziehen.
101 103
122 128

Alle Menschen denen wir begegnet sind waren ausnahmslos freundlich und nett. Sie winkten und lachten.
118 89
92 98
83 76
104
81 85

Vor vielen dieser Häuser und Hütten standen kleine schöne Geisterhäuschen.
Nach der Vorstellung der Thailänder leben Geister an so ziemlich jeder Stelle dieser Erde. Wird z.B. ein neues Haus gebaut, wird zuerst ein Geisterhaus gebaut. Der Schatten des Hauses darf aber nicht auf das Geisterhaus fallen. In einer Zeremonie wird das Geisterhaus an die Geister übergeben, damit sie dort Ruhe und Unterkunft finden und im neuen Haus kein Unheil anrichten. Und damit das auch so bleibt müssen regelmäßig kleine Opfergaben die Geister bei Laune halten.
Der moderne Thailänder wird das sicherlich nicht mehr glauben, aber - man weiß ja nie.
108
120 121
88 97
Nach der Longtail-Bootsfahrt über den Klong Mon sind wir auf eine Reisbarke umgestiegen und Flussaufwärts gefahren. Junge Damen hatten zur Erfrischung der Passagiere ein Obstbuffet mit einheimischen Früchten aufgebaut das gerne angenommen wurde.
Mit dieser Bootsfahrt über den Chao Phraya River endete unser Aufenthalt in Bangkok. Am nächsten Morgen ging es zur Hafenstadt Laem Chabang.