Bangkok / Thailand

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Eine Kreuzfahrt von Thailand/Süd-Ost-Asien bis nach Sydney/Australien begann mit einem zweitägigen Aufenthalt in Bangkok. Diese Zeit haben wir ausgiebig genutzt um Erinnerungen an einen früheren Aufenthalt aufzufrischen, aber auch um das eine oder andere Neue kennen zu lernen.
Süd-Ost-Asien ist ein Teil des asiatischen Kontinents und umfasst die Länder, die sich östlich von Indien und südlich von China befinden. Die beste Reisezeit in diesen Teil der Welt ist die zwischen November und Februar liegende kühlere Jahreszeit. Trotzdem ist es immer noch sehr warm und die Temperaturen, einhergehend mit einer hohen Luftfeuchtigkeit, sind gewöhnungsbedürftig. Sie können für den aus Europa kommenden Besucher anfangs schon etwas belastend sein.

Nach einem langen und ermüdenden 12-Stunden Flug von Frankfurt aus landeten wir zu einem kurzen Zwischenstopp auf dem Airport in Singapur. Nach einer Stunde Aufenthalt ging es weiter und 2,5 Stunden später hatten wir unser Ziel erreicht. Wir landeten auf dem neuen, im Jahr 2006 fertig gestellten, Suvarnabhumi Airport in Bangkok.


Bangkok, die Hauptstadt des Königreichs Thailand, zählt mit rund 10 Millionen Einwohnern ( es können auch mehr sein) zu den größten und sehenswertesten Städten der Welt. Sie ist der geistige, kulturelle und wirtschaftliche Mittelpunkt des Landes. Die Stadt wurde 1782 vom ersten Monarchen, Rama I., der immer noch regierenden Chakri Dynastie, gegründet. Heute ist König Bhumibol Adulyadej der Große oder auch Rama IX. genannt das Staatsoberhaupt von Thailand.
Bangkok begeistert seine Besucher mit einer einzigartigen Mischung aus Tradition und Moderne. Eine dynamische Metropole des 21.Jahrhunderts, die dennoch tief verwurzelt ist mit ihrer reichen Kultur und Geschichte. Die Stadt bietet eine kaum zu glaubende Vielfalt von Sehenswürdigkeiten und Attraktionen. Sie ist geradezu übersät mit buddhistischen Tempeln von großer Schönheit und Faszination.
Es gibt wunderbare Paläste, exotische Märkte, großartige Museen, große Einkaufszentren, ein kulinarisches Angebot das Seinesgleichen sucht und ein legendäres Nachtleben. Nicht zuletzt aber auch interessante Einblicke in die Lebensart der in dieser Stadt lebenden Menschen.
Verschweigen sollte man aber nicht die vielen Elendsviertel mit den Menschen die dort am unteren Ende des Existenzminimums leben und jeden Tag aufs Neue ihr Überleben sichern müssen.
Eine Fahrt auf den Klongs, den Wasserstraßen der Stadt, ist ein einmaliges Erlebnis und erinnert an die Kanäle von Venedig.
Viele Sehenswürdigkeiten befinden sich in den historisch bedeutsamen Stadtvierteln die sich am Ufer des Flusses Chao Phraya befinden. Wie z.B. die Stadtteile Rattanakosin, Phranakhon und Pahurat.
Ganz gleich was man von dieser schwülheißen, exotischen Stadt hält - sie hinterlässt auf alle ihre Besucher einen starken Eindruck.

Am Morgen des nächsten Tages sind wir mit einem Bus und einem deutsch sprechenden Guide durch Bangkok gefahren und haben uns einige der Highlights der Stadt angesehen und erläutern lassen.
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Natürlich führt der erste Weg dahin was den Touristen am meisten fasziniert. Es ist das Chaos und das scheinbar heillose Durcheinander in den Strassen in und um Chinatown.
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Chinatown ist eines der am dichtesten besiedelten Stadtteile Bangkoks.
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Jede Strasse steckt voller Überraschungen. Schäbige Häuser stehen neben modernen Hotels und Bürogebäuden. Bis weit auf die Gehwege quellen die Waren aus den Geschäften heraus. Die Passanten müssen sich ihren Weg schon auf den Strassen suchen.
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Enge Strassen und Gassen bieten auch heute noch eine echte chinesische Markt-Atmosphäre.
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Hier findet man alles: vom Gemüse und Obst über exotische Gewürze bis zu Kleidung und Kinderspielzeug (Made in China) alles was man zum Leben benötigt.
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In 8 m Höhe: die in vielen asiatischen Ländern übliche Stromverteilung.
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Etwas Essbares in Bangkok zu finden ist nicht schwer, nur ob diese Speisen für unsere verwöhnten europäischen Mägen verträglich sind - das ist schon eine andere Sache.
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Überall an den Strassen stehen so genannte "Garküchen" wo viele unterschiedliche Speisen gebraten, gedünstet, gegrillt, frittiert, gekocht, oder sonst was werden. Restaurants mit einheimischer Küche fehlen natürlich auch nicht.
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