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Assuan

Nach einer Fahrt von mehr als 100 km nilaufwärts haben wir den südlichsten Punkt unserer Reise erreicht. Schon bei der Einfahrt in den Hafen bemerkt man daß hier der landschaftlich schönste Teil des Nils liegt. Wir sind in Assuan, der südlichsten Stadt Ägyptens, angekommen. Hier wurden zur Zeit der Pharaonen in Steinbrüchen die roten Granitblöcke aus dem Fels gehauen und in den Tempeln von Karnak und Luxor verbaut. Diese Steinbrüche und unvollendete Reste der damaligen Arbeit kann man besichtigen.
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Südlich der Stadtgrenze befindet sich der im Jahre 1971 vollendete Sad el-Ali-Staudamm. Der Staudamm ist 3600 m lang und 111 m hoch. Hier wird der Nil auf einer Länge von 500 km gestaut und ist damit einer der größten künstlich geschaffenen Seen weltweit. Durch den Bau der Staumauer versanken viele antike Monumente auf dem Grund des Stausees. Nur wenige, wie die Tempel von Abu Simbel, Philae und Kalabscha wurden durch aufwendige Rettungsaktionen durch das Ausland auf höher gelegene Gebiete umgesetzt.
Foto unten links: Der Gedächtnisbogen auf der Mauerkrone. Rechtes Foto: Blick auf den Nassersee.
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12 Turbinen sind im Staudamm eingebaut. Mit ihnen kann ein großer Teil des ägyptischen Strombedarfs erzeugt werden.
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Eine der umgesetzten Tempelanlagen sind die Tempel von Philae. Sie stehen heute auf der Insel Agilkia. Mit einer Felukke kann man in kurzer Zeit zur Insel übersetzen und eine der schönsten Tempelanlagen Ägyptens besuchen. Eine Felukke ist ein kleines Boot mit einem Dreieckssegel. Es dient sowohl dem Transport von Waren als auch der Fischerei. Es ist für 8 - 10 Leute Platz vorhanden und die Bootsfahrt zum Tempel ist ein Erlebnis.
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Der Isis-Tempel zählte während der Zeitenwende zu den wichtigsten Kultstätten Ägyptens.
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