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| Theben-West |
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Die Westseite des Nils bei Luxor war ganz dem Totenkult gewidmet. Im Tal der Könige fanden die Pharaonen
ihre letzte Ruhestätte. Auf dem Weg dorhin begegnet man 2 monolithischen Großstatuen. Die knapp 20 m hohen Memon-Kolosse sind die letzten Überreste des Totentempels von Pharao Amenophis III. Beide Statuen zeigen den sitzenden Pharao. Die Legende erzählt, eine der Statuen habe jeden Morgen bei Sonnenaufgang mit einem gut hörbaren Ton seine Mutter und Sonnengöttin Eos begrüßt. Das hat sich auch in der Antike schnell herumgesprochen und so wurden die Kolosse schon damals zu einer Attraktion. |
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| Einen dreistufigen Terassentempel ließ sich eine der bedeutensten Pharaoninnen Ägyptens als Totentempel von ihrem Architekten Senenmut bauen. Es war Pharaonin Hatschepsud. Sie regierte von 1490 bis 1468 v.Ch. |
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| In einer unwirklichen Felsenlandschaft und Einöde liegt das Tal, in dem sich 62 Pharaonen (oder mehr?) ihre letzte Ruhestätte in den Felsen graben ließen. |
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| Die Grabkammern bestehen aus einem bis zu 100 m tiefen Stollen mit mehreren Räumen. Die Wände und Decken sind mit herrlichen Wandmalereien ausgeschmückt. Im letzten Raum, der Grabkammer, steht der Sarkopharg mit dem mumifizierten Pharao. In der Grabkammer und den anderen Kammern wurde der Reichtum des Pharaos in Form von Grabbeigaben aufbewahrt. Da der Tod bei den Ägyptern nur als ein Hinüberwechseln in eine andere Welt galt, wurde dem toten Pharao alles mitgegeben, was ihm ein Luxusleben wie im Diesseits garantierte. |
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| Für den Touristen ist der Besuch des Tals der Könige durch die immense Sonneneinstrahlung und die wärmespeichernde Felsumgebung eine schweißtreibende Angelegenheit. |
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| Das Foto unten zeigt den Eingang eines Pharaonengrabes. |
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